• 18.07.2019
      11:45 Uhr
      Aufgetischt Das Piestingtal | 3sat
       

      Die Gegend des Piestingtals nährt seit der Zeit des Biedermeiers kreative Geister. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele den "Verschwender". Honig ist wichtigster Inhaltsstoff von Konditormeister Robert Strassers fast zuckerfreien Torten, Lebkuchen und Nussmischungen, seine Bienen bevölkern das gesamte Tal.

      Donnerstag, 18.07.19
      11:45 - 12:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Gegend des Piestingtals nährt seit der Zeit des Biedermeiers kreative Geister. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele den "Verschwender". Honig ist wichtigster Inhaltsstoff von Konditormeister Robert Strassers fast zuckerfreien Torten, Lebkuchen und Nussmischungen, seine Bienen bevölkern das gesamte Tal.

       

      Die Gegend des Piestingtals nährt seit der Zeit des Biedermeiers kreative Geister. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele den "Verschwender". Honig ist wichtigster Inhaltsstoff von Konditormeister Robert Strassers fast zuckerfreien Torten, Lebkuchen und Nussmischungen, seine Bienen bevölkern das gesamte Tal.

      Eine weitere kulinarische Oase findet sich in Miesenbach bei Markus Kuchner. In seinem Gasthaus Apfelbauer kredenzt er traditionelle österreichische Küche, die er weiter entwickelt und verfeinert hat. Autorin Jaqueline Gillespie kreiert ihre Figuren und Geschichten aus Bausteinen und Schnipseln, die ihr die Gegend schenkt. Sie webt Erlebtes und genau recherchierte Elemente regionaler Traditionen in das fiktionale Gewand ihrer Kriminalromane.

      Seit Hunderten von Jahren spielt das Pecherhandwerk im Piestingtal eine große Rolle, weil sich dort die harzreichen Schwarzföhren besonders wohl fühlen. Bernhard Kaiser hat von Vater und Großvater gelernt, wie man das Pech aus den Bäumen zapft, und er pflegt den Beruf des Pechers bis heute. Vor der Erfindung synthetischer Ersatzstoffe war Baumharz unverzichtbare Basis für Industrieprodukte wie Dichtmittel, Lacke und Leime. Der Bedarf im 21. Jahrhundert ist verglichen damit minimal, aber noch groß genug, um sich und einige Kollegen hauptberuflich zu beschäftigen.

      Auch Barbara Tansil widmet sich dem Bewahren und Entwickeln alter Techniken. Sie spinnt, webt und färbt Wollmischungen aus Schaf, Alpaka und Seide in ihrer Werkstatt unweit der Myrafälle. Die Leidenschaft für Faser, Faden und Farbe bewegt sie schon lange - seit sie im Alter von 14 ihr erstes Spinnrad bekommen hat.

      Film von Katharina Heigl

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