• 12.11.2015
      14:05 Uhr
      Kielings wildes Deutschland (2/2) 3sat
       

      Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

      Donnerstag, 12.11.15
      14:05 - 14:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

       

      Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

      Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er Jahren noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Hündin Cleo erleben mit, wie das funktioniert.

      Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."

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