• 21.05.2019
      14:50 Uhr
      Der weiße Nandu Film von Heinz Galling | 3sat
       

      "Horst" ist einer von über 200 Nandus, die in Westmecklenburg leben. Bauern und Forscher sehen die Ausbreitung der flugunfähigen Vögel kritisch. Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht seit einigen Jahren das Verhalten der Tiere. Mit GPS-Sendern ausgestattete Nandus sollen neue Erkenntnisse über ihr Wanderverhalten geben. Im Herbst 2017 entdeckt das Filmteam Nandu-Hahn Horst in der Nähe von Schattin. Im Frühjahr sieht man ihn fast zehn Kilometer weiter östlich bei der Balz und bei Revierkämpfen mit einem anderen Hahn. Dann verliert sich seine Spur. Brütet er vielleicht schon irgendwo?

      Dienstag, 21.05.19
      14:50 - 15:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      "Horst" ist einer von über 200 Nandus, die in Westmecklenburg leben. Bauern und Forscher sehen die Ausbreitung der flugunfähigen Vögel kritisch. Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht seit einigen Jahren das Verhalten der Tiere. Mit GPS-Sendern ausgestattete Nandus sollen neue Erkenntnisse über ihr Wanderverhalten geben. Im Herbst 2017 entdeckt das Filmteam Nandu-Hahn Horst in der Nähe von Schattin. Im Frühjahr sieht man ihn fast zehn Kilometer weiter östlich bei der Balz und bei Revierkämpfen mit einem anderen Hahn. Dann verliert sich seine Spur. Brütet er vielleicht schon irgendwo?

       

      Stab und Besetzung

      Autor Heinz Galling

      Weißes Kleid, gelbe Beine, blaue Augen: "Horst" ist einer von über 200 Nandus, die in Westmecklenburg leben. Bauern und Forscher sehen die Ausbreitung der flugunfähigen Vögel kritisch.

      Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht seit einigen Jahren das Verhalten der Tiere. Mit GPS-Sendern ausgestattete Nandus sollen neue Erkenntnisse über ihr Wanderverhalten geben. Der Film begleitet Arne Korthals, einen der Wissenschaftler, bei seiner Arbeit.

      Vielen Landwirten sind die "Pampa-Strauße" ein Dorn im Auge. Sie fressen die Rapsfelder leer und richten somit auf den Äckern großen Schaden an. Deshalb sollen Ranger mit Sondergenehmigung die Gelege der Nandus im Frühsommer manipulieren, um eine weitere Verbreitung der Vögel zu verhindern. Im Jahre 2000 sind sechs Tiere aus einem Privatgehege in Groß Grönau, Schleswig-Holstein, ausgebüxt und haben sich seitdem stark vermehrt. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Laufvögel haben sich erstaunlich gut an die Gegebenheiten in Westmecklenburg angepasst und gehören mittlerweile zum Landschaftsbild.

      Bereits im Herbst 2017 entdeckt das Filmteam Nandu-Hahn Horst in der Nähe von Schattin. Im Frühjahr sieht man ihn fast zehn Kilometer weiter östlich bei der Balz und bei Revierkämpfen mit einem anderen Hahn. Dann verliert sich seine Spur. Brütet er vielleicht schon irgendwo? Denn bei den Nandus brüten die Hähne das Gelege aus. Wird sein Nest entdeckt? Und werden auch seine Eier von Naturpark-Rangern angebohrt, damit die weitere Verbreitung der Tiere verhindert wird? Bei den letzten Dreharbeiten im Sommer 2018 gibt es eine Überraschung.

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