• 27.01.2015
      19:20 Uhr
      Kulturzeit Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD | 3sat
       

      Themen:

      • Antisemitismus in Frankreich
      • Die Deutschen und Auschwitz / Schwerpunkt
      • Auschwitz-Überlebende / Gespräch mit Trude Simonsohn
      • "Birdman"
      • News
      • Tipps
      • 1. Todestag Pete Seeger

      Moderation: Tina Mendelsohn

      Dienstag, 27.01.15
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Antisemitismus in Frankreich
      • Die Deutschen und Auschwitz / Schwerpunkt
      • Auschwitz-Überlebende / Gespräch mit Trude Simonsohn
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      • 1. Todestag Pete Seeger

      Moderation: Tina Mendelsohn

       
      • Die Deutschen und Auschwitz

      Mehr als eine Million Tote, die meisten von ihnen Juden: Mit dieser unfassbaren Zahl wurde Auschwitz weltweit zum Symbol des Holocaust. Als Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager befreiten, fanden sie dort noch etwa 7000 kranke und völlig entkräftete Häftlinge, darunter auch Kinder. 2015 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 70. Mal.

      Die Kulturzeit-Nachrichten

      • Auszeichnung für Karikaturist Stuttmann

      Der Karikaturist Klaus Stuttmann ist mit dem Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ausgezeichnet worden. Stuttmann, der unter anderem für den "Tagesspiegel" zeichnet, erhielt den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis für eine Putin-Karikatur. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, rief die Medienmacher bei der Preisverleihung am 26. Januar 2015 in Berlin dazu auf, persönlich für die Wahrung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit einzustehen. In Erinnerung an die Ermordung der Redakteure der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" am 7. Januar sagte Wolff: "Wir können die Verteidigung dieses wunderbaren, demokratiestiftenden Rechts auf Meinungs- und Pressefreiheit nicht delegieren."

      • Daniel Brühl und Audrey Tautou in Berlinale-Jury

      Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl und die französische Darstellerin Audrey Tautou sind in der Jury der 65. Berlinale. Das siebenköpfige internationale Gremium unter Vorsitz von US-Regisseur Darren Aronofsky wird über die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden. In der Jury sitzen auch der US-amerikanische Autor, Regisseur und Produzent Matthew Weiner, US-Produzentin Martha De Laurentiis und der koreanische Regisseur Bong Joon-ho. Die peruanische Regisseurin Claudia Llosa, die mit ihrem Film "Eine Perle Ewigkeit" 2009 den Goldenen Bären gewann, ist ebenfalls in dem Auswahlgremium, wie das Festival am 27. Januar 2015 mitteilte. Rund 400 Filme aus aller Welt werden vom 5. bis 15. Februar 2015 gezeigt.

      • "Blackfacing" ist Anglizismus des Jahres

      Der Begriff "Blackfacing" ist zum "Anglizismus des Jahres" gekürt worden. Die weiteren Plätze für das Jahr 2014 belegen "Big Data" (kaum auswertbare Datenmengen) und der Publikumsliebling "Selfie" (digitale Selbstporträts der Smartphone-Ära), wie die Jury am 27. Januar 2015 mitteilte. "Blackfacing" beschreibt die umstrittene, als Rassismus empfundene Praxis, wenn Schwarze von geschminkten Weißen dargestellt werden. Die Initiative "Anglizismus des Jahres" um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch (44) würdigt seit 2010 englisch geprägte Wörter, die den deutschen Wortschatz weiterentwickeln. 2013 hatte die Skandal-Nachsilbe "-gate" gewonnen.

      • Marcel Beyer mit Bremer Literaturpreis geehrt

      Für seinen Gedichtband "Graphit" ist der Schriftsteller Marcel Beyer mit dem Bremer Literaturpreis 2015 ausgezeichnet worden. Der 49-Jährige erhielt den mit 20.000 Euro dotierten Preis am 26. Januar 2015 bei einer Feierstunde im Bremer Rathaus. Das Werk biete eine große Reise durch die Natur, nahe und ferne Welten, Entdeckungen und Verluste, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Band sei eine von Rhythmusgefühl geprägte Erkundung innerer und äußerer Landschaften der Geschichte. Der in Baden-Württemberg geborene Beyer lebt in Dresden. Die Autorin Nadja Küchenmeister erhielt den mit 6000 Euro dotierten Förderpreis für ihren Gedichtband "Unter dem Wacholder".

      • Berliner Architekt Sawade gestorben

      Der Berliner Architekt Jürgen Sawade ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Der Vertreter des architektonischen Rationalismus verstarb bereits am 21. Januar 2015. Vor allem im Westteil der deutschen Hauptstadt tragen zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser Sawades Handschrift. Beispiele sind etwa das Palasseum im Stadtteil Schöneberg oder die Umgestaltung der Schaubühne am Lehniner Platz in den Jahren 1975 bis 1981 sowie das Grand Hotel Esplanade.

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      Dienstag, 27.01.15
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
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