• 15.03.2019
      21:00 Uhr
      makro: Mobilfunk - Kein 5G für alle Moderation: Eva Schmidt | 3sat
       

      Der Mobilfunkstandard 5G soll autonomes Fahren, Hightech-Landwirtschaft und eine Automatisierung in Industriebetrieben möglich machen. Für eine vollständige Abdeckung Deutschlands wären bis zu 800.000 Funkmasten notwendig. Gegenwärtig betreiben die großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 rund 30.000 Masten. An 5G arbeiten weltweit alle Industriestaaten. Jeder möchte der Erste sein. In Deutschland will die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2019 die neuen 5G-Frequenzen versteigern. Für die Flächenversorgung verlangt die Netzagentur, dass in jedem Bundesland 98 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit dem neuen Standard erreicht werden.

      Freitag, 15.03.19
      21:00 - 21:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Mobilfunkstandard 5G soll autonomes Fahren, Hightech-Landwirtschaft und eine Automatisierung in Industriebetrieben möglich machen. Für eine vollständige Abdeckung Deutschlands wären bis zu 800.000 Funkmasten notwendig. Gegenwärtig betreiben die großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 rund 30.000 Masten. An 5G arbeiten weltweit alle Industriestaaten. Jeder möchte der Erste sein. In Deutschland will die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2019 die neuen 5G-Frequenzen versteigern. Für die Flächenversorgung verlangt die Netzagentur, dass in jedem Bundesland 98 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit dem neuen Standard erreicht werden.

       

      Der Mobilfunkstandard 5G soll autonomes Fahren, Hightech-Landwirtschaft und eine Automatisierung in Industriebetrieben möglich machen. Doch es wird vorerst keine Versorgung für alle geben. Für eine vollständige Abdeckung Deutschlands wären bis zu 800.000 Funkmasten notwendig. Zum Vergleich: Gegenwärtig betreiben die großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 rund 30.000 Masten.

      Wenn man europaweit die Schnelligkeit der Netze vergleicht, liegt Deutschland weit abgeschlagen auf Platz 32 von 36 Staaten. Hinzu kommt: Mobilfunk kostet im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland relativ viel. Die LTE-Tarife (4G) sind im Vergleich zu anderen Staaten besonders teuer.

      An 5G arbeiten weltweit alle Industriestaaten. Jeder möchte der Erste sein. US-Präsident Trump hat 5G zur Chefsache gemacht. Das superschnelle Netz wird schon 2019 in Dutzenden US-Städten eingeführt. In China sieht die Führung den Hightech-Mobilfunk als Chance, zum ersten Mal in der Geschichte die Technologieführerschaft in der Welt zu übernehmen.

      In Deutschland will die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2019 die neuen 5G-Frequenzen versteigern. Für die Flächenversorgung verlangt die Netzagentur, dass in jedem Bundesland 98 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit dem neuen Standard erreicht werden. Bis Ende 2024 sollen die Bieter auch Autobahnen und Bundesstraßen versorgen. 5G ist unter anderem Voraussetzung für das autonome Fahren.

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