• 17.08.2014
      10:15 Uhr
      Nicht nur Frankenstein - Der Komponist Heinz Karl Gruber Film von Herbert Eisenschenk | 3sat
       

      Mit einer einzigen Komposition schaffte der Komponist Heinz Karl Gruber - von Freunden nur Nali genannt - den internationalen Durchbruch: Simon Rattle dirigierte 1978 die Uraufführung des Pandämoniums "Frankenstein" für Chansonnier und Orchester in Liverpool (England) mit Riesenerfolg und öffnete dem Komponisten damit das Tor zur internationalen Musikwelt. Regisseur Herbert Eisenschenk begleitete "Nali" Gruber in den letzten Monaten der Fertigstellung seiner neuen Oper "Geschichten aus dem Wienerwald", die anlässlich der Bregenzer Festspiele im Juli 2014 uraufgeführt wird.

      Sonntag, 17.08.14
      10:15 - 10:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 10:14
      Neu im Programm

      Mit einer einzigen Komposition schaffte der Komponist Heinz Karl Gruber - von Freunden nur Nali genannt - den internationalen Durchbruch: Simon Rattle dirigierte 1978 die Uraufführung des Pandämoniums "Frankenstein" für Chansonnier und Orchester in Liverpool (England) mit Riesenerfolg und öffnete dem Komponisten damit das Tor zur internationalen Musikwelt. Regisseur Herbert Eisenschenk begleitete "Nali" Gruber in den letzten Monaten der Fertigstellung seiner neuen Oper "Geschichten aus dem Wienerwald", die anlässlich der Bregenzer Festspiele im Juli 2014 uraufgeführt wird.

       

      Mit einer einzigen Komposition schaffte der Komponist Heinz Karl Gruber - von Freunden nur Nali genannt - den internationalen Durchbruch: Simon Rattle dirigierte 1978 die Uraufführung des Pandämoniums "Frankenstein" für Chansonnier und Orchester in Liverpool (England) mit Riesenerfolg und öffnete dem Komponisten damit das Tor zur internationalen Musikwelt.

      Ernsthaftigkeit wollte man dem Clown, der mit Kinderinstrumenten auftrat und die Dreistigkeit besaß, tonal zu komponieren, hierzulande lange Zeit nicht zugestehen. Als schließlich mit Boosey & Hawkes in London einer der größten und effizientesten Musikverlage die Werke HK Grubers in den internationalen Vertrieb übernahm, änderte sich Grubers Wertschätzung schlagartig auch in seiner Heimat.

      Seither ist er nicht nur der erfolgreichste lebende Komponist Österreichs, sondern ein vielbeschäftigter Musiker, der auch als Chansonnier und als Dirigent großer Orchester gefragt ist.

      Regisseur Herbert Eisenschenk begleitete "Nali" Gruber in den letzten Monaten der Fertigstellung seiner neuen Oper "Geschichten aus dem Wienerwald", die anlässlich der Bregenzer Festspiele im Juli 2014 uraufgeführt wird.

      In seinem paradiesischen Zuhause im niederösterreichischen Rosenburg erzählt Gruber über bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen ihm und dem Grafenegger Musikfestival und lässt die Zuschauer an der Einsamkeit des stillen Komponierens teilhaben. Bei Proben wiederum zeigt sich die andere Seite des Musikers, wenn er sein Gegenüber mit explosiver Energie beeindruckt.

      Durch Freunde, Kollegen und die Ehefrau Franka vermittelt der Film einen intensiven Einblick in die faszinierende Innenwelt des musikalischen Meisters, die Sängerin Angelika Kirchschlager so treffend als "riesiges, faszinierendes weites Land" bezeichnet.

      Zu Wort kommen auch Christian Muthspiel (Jazzposaunist und Komponist), Friedrich Cerha (Komponist), Kurt Schwertsik (Komponist), Michael Sturminger (Regisseur), Franka Lechner (Ehefrau und Künstlerin) und Janis Suesskind (Verlagschefin Boosey and Hawkes, London).

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      Sonntag, 17.08.14
      10:15 - 10:45 Uhr (30 Min.)
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