• 13.01.2019
      11:20 Uhr
      Zu neuen Ufern Spielfilm Deutschland 1937 | 3sat
       

      Im Jahre 1840 wird die englische Sängerin Gloria Vane, der umjubelte Star des Londoner Adelphi-Theaters, in die berüchtigte Strafanstalt Paramatta bei Sydney deportiert. Sie hat, obwohl unschuldig, eine Scheckfälschung auf sich genommen, um ihren leichtsinnigen Geliebten Albert Finsbury zu decken, der als Offizier in Australien dient. Als sie ihn dort wieder sieht, ist er im Begriff, eine andere Frau zu heiraten... - Klassisches UFA-Melodram, mit dem Zarah Leander über Nacht zum großen weiblichen Kinostar Deutschlands wurde.

      Sonntag, 13.01.19
      11:20 - 13:00 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Im Jahre 1840 wird die englische Sängerin Gloria Vane, der umjubelte Star des Londoner Adelphi-Theaters, in die berüchtigte Strafanstalt Paramatta bei Sydney deportiert. Sie hat, obwohl unschuldig, eine Scheckfälschung auf sich genommen, um ihren leichtsinnigen Geliebten Albert Finsbury zu decken, der als Offizier in Australien dient. Als sie ihn dort wieder sieht, ist er im Begriff, eine andere Frau zu heiraten... - Klassisches UFA-Melodram, mit dem Zarah Leander über Nacht zum großen weiblichen Kinostar Deutschlands wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Gloria Vane Zarah Leander
      Albert Finsbury Willy Birgel
      Henry   Viktor Staal
      Dr. Hoyer Erich Ziegel
      Fanny   Hilde v. Stolz
      Gouverneur   Edwin Jürgensen
      Mary   Carola Höhn
      Wells sr. Jakob Tiedtke
      Bobby Wells Robert Dorsay
      Gilbert   Siegfried Schürenberg
      Casinodirektor   Herbert Hübner
      Soubrette   Mady Rahl
      Bänkelsängerin   Lina Carstens
      Regie Detlef Sierck
      Buch Kurt Heuser
      Kamera Franz Weihmayr

      Detlef Sierck (1900-1987) war ein erfolgreicher Regisseur der UFA, bis er emigrierte und als Douglas Sirk und Meister des Melodrams in Amerika eine neue, internationale Karriere begann. Sirk über den ersten UFA-Film Zarah Leanders: "'Zu neuen Ufern' hat zwei Elemente, die für meine Kinoarbeit fundamental sind: Einmal ist es der Aspekt von sozialem Bewusstsein, zum anderen die Rolle, die Willy Birgel spielt. Der Charakter, an dem ich im Theater und im Film immer interessiert war, das ist der Zweifelnde, der Zwiespältige, der Unsichere. Unsicherheit und die Ziellosigkeit des Menschen sind zentral für viele meiner Filme, so unterschwellig diese Charakteristika auch sein mögen. Ich bin an der Kreisförmigkeit, am Kreis interessiert - Menschen, die an den Ort zurückkehren, von dem aus sie gestartet sind. Es ist das, was ich das tragische Rondo nenne. In meinen Filmen taucht das zum ersten Mal in 'Zu neuen Ufern' auf."

      Mit Willy Birgel schildert Sierck einen schwachen Charakter, der sich mit üblen Machenschaften durchlaviert und damit die Liebe der Heldin verspielt. Die typisch melodramatische Figur ist die leidenschaftlich liebende und entsetzlich leidende Zarah Leander, deren Weg durch ihre übermenschliche Größe bestimmt ist.

      Gloria Vane (Zarah Leander) Albert Finsbury (Willy Birgel) Henry (Viktor Staal) Dr. Hoyer (Erich Ziegel) Fanny (Hilde v. Stolz) Gouverneur (Edwin Jürgensen) Mary (Carola Höhn) Wells sr. (Jakob Tiedtke) Bobby Wells (Robert Dorsay) Gilbert (Siegfried Schürenberg) Casinodirektor (Herbert Hübner) Soubrette (Mady Rahl) Bänkelsängerin (Lina Carstens)

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      Sonntag, 13.01.19
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