• 12.12.2018
      01:15 Uhr
      Homo Faber Spielfilm Deutschland / Frankreich / Griechenland 1991 (The Voyager) | 3sat
       

      Der Ingenieur Walter Faber tritt von New York aus eine Schiffsreise nach Europa an. Während der einwöchigen Überfahrt lernt er die junge Elisabeth kennen und verliebt sich in sie. Als das Schiff in Paris anlegt, beschließt er, Elisabeth zu begleiten, die ihre Mutter in Athen besuchen will. Auf der Reise findet er heraus, dass Sabeth, wie er Elisabeth nennt, die Tochter seiner ehemaligen Studienfreundin Hanna ist. Faber hatte Hanna vor 21 Jahren heiraten wollen. Hanna hatte jedoch abgelehnt, da Faber lediglich von "deinem" statt "unserem gemeinsamen" Kind gesprochen hatte. - Drama nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 12.12.18
      01:15 - 03:05 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      VPS 01:14
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Der Ingenieur Walter Faber tritt von New York aus eine Schiffsreise nach Europa an. Während der einwöchigen Überfahrt lernt er die junge Elisabeth kennen und verliebt sich in sie. Als das Schiff in Paris anlegt, beschließt er, Elisabeth zu begleiten, die ihre Mutter in Athen besuchen will. Auf der Reise findet er heraus, dass Sabeth, wie er Elisabeth nennt, die Tochter seiner ehemaligen Studienfreundin Hanna ist. Faber hatte Hanna vor 21 Jahren heiraten wollen. Hanna hatte jedoch abgelehnt, da Faber lediglich von "deinem" statt "unserem gemeinsamen" Kind gesprochen hatte. - Drama nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch.

       

      Der Ingenieur Walter Faber lernt auf einer Reise den Bruder seines ehemaligen Freundes Joachim Hencke kennen, den er aus den Augen verloren hatte. Er entschließt sich, Hencke in den Dschungel von Guatemala zu begleiten. Dort besitzt Henkes Bruder Joachim eine Tabakplantage. Am Ende einer gespenstischen Urwaldfahrt finden Faber und Hencke Joachims Leiche, der sich in seinem Büro erhängt hat.

      Zurück in New York verlässt Faber seine Geliebte Ivy und tritt eine Schiffsreise nach Europa an. Während der einwöchigen Überfahrt lernt er die junge Elisabeth kennen und verliebt sich in sie. Als das Schiff in Paris anlegt, beschließt er, Elisabeth zu begleiten, die ihre Mutter in Athen besuchen will. Auf der Reise findet Faber heraus, dass Sabeth, wie er Elisabeth nennt, die Tochter seiner ehemaligen Studienfreundin Hanna ist. Faber hatte Hanna vor 21 Jahren heiraten wollen. Hanna hatte jedoch abgelehnt, da Faber lediglich von "deinem" statt "unserem gemeinsamen" Kind gesprochen hatte.

      Am Strand in der Nähe von Athen wird Sabeth von einer Schlange gebissen, stolpert und stürzt unglücklich. Faber bringt sie unter großen Mühen in ein Athener Krankenhaus. Obwohl ein Serum den Schlangenbiss erfolgreich behandeln kann, stirbt die junge Frau an einer nicht diagnostizierten Fraktur der Schädelbasis, eine Folge des Sturzes. Seit Sabeth im Krankenhaus lag, wohnte Faber bei Hanna und erfährt von ihr, dass er Sabeths Vater ist und somit, dass er mit seiner Tochter Inzest begangen hat.

      Das Drehbuch entstand nach dem gleichnamigen Roman des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Bereits Mitte der 70er Jahre war die Verfilmung des Stoffes Volker Schlöndorff angeboten worden. Der lehnte damals jedoch ab, weil er Schwierigkeiten in der Umsetzung sah. Erst 1988 fand der Roman das Interesse Schlöndorffs, der nach eigenem Bekunden für ihn ein Meisterwerk der europäischen Literatur sei, an dem er nicht vorbeikomme.

      Nachdem die Filmrechte 30 Jahre lang durch verschiedene Hände gegangen waren und Anfang 1988 wieder an Max Frisch zurückgingen, kam ein Kontakt zwischen dem Schriftsteller und Volker Schlöndorff zustande. Anfang April 1990 begannen die Dreharbeiten. Im März 1991 kam der Film in die deutschen Kinos. In der Schweiz startete er am 12. Mai 1991, wenige Wochen nach Frischs Tod am 4. April.

      Es waren insbesondere die Leistungen der drei Hauptdarsteller, allen voran der amerikanische Autor und Schauspieler Sam Shepard, die bei der Kritik auf großes Lob stießen. Der Film wurde 1992 sowohl mit dem Deutschen als auch mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

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      01:15 - 03:05 Uhr (110 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.05.2020