• 19.08.2013
      14:45 Uhr
      Gernstls Deutschlandreise (4/15) Von Ostbelgien an die Mosel | 3sat
       

      Nachdem sie den Abstieg von Hollands höchstem Berg (321 Meter) gemeistert haben, erobert das Team zunächst eine ostbelgische Burg, die Eyneburg. Ritter Norbert von Thule empfängt die Eindringlinge im Mittelalter. Seine neuzeitliche Karriere als Grafikdesigner hat er hinter sich, so dass er sich jetzt auf das Wesentliche konzentrieren kann: Ritter sein, hier im Mittelalter. Seine in der letzten Schlacht zerstörte Rüstung bringt flugs der burgeigene Schmied in Ordnung, der auf der Flucht vor seiner Frau hinter den hohen Mauern Zuflucht gefunden hat.

      Montag, 19.08.13
      14:45 - 15:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Nachdem sie den Abstieg von Hollands höchstem Berg (321 Meter) gemeistert haben, erobert das Team zunächst eine ostbelgische Burg, die Eyneburg. Ritter Norbert von Thule empfängt die Eindringlinge im Mittelalter. Seine neuzeitliche Karriere als Grafikdesigner hat er hinter sich, so dass er sich jetzt auf das Wesentliche konzentrieren kann: Ritter sein, hier im Mittelalter. Seine in der letzten Schlacht zerstörte Rüstung bringt flugs der burgeigene Schmied in Ordnung, der auf der Flucht vor seiner Frau hinter den hohen Mauern Zuflucht gefunden hat.

       

      Zurückgekehrt aus dem Mittelalter rutschen die drei Filmer direkt hinüber in den Wilden Westen Deutschlands. Sofort werden die vagabundierenden Bayern vom Aachener Großstadt-Sheriff gestellt, der selbst noch nie in den USA war. Dafür hat er eine amerikanisch anmutende Meinung zum weiblichen Geschlecht: "Keine Frau ist so schön wie die Freiheit", ruft der einsame Cowboy und zieht weiter in den nächsten Supermarkt.

      Auch Franz Gernstl streift weiter durch die Stadt und entdeckt einen Kinetik-Künstler, der mit seiner Musik-Installation selbst die härtesten Männer zum Tanzen bringt. Außerdem hat er eine geheimnisvolle, klingende Kugel entwickelt, in die sich Frauen aufgrund einer "natürlichen Sperre" angeblich nicht hineinzugreifen getrauen.

      In der Eifel trifft das Team schließlich die erste starke Frau dieser Etappe. In der historischen Monschauer Senfmühle stellen Tochter und Vater den Senf noch her wie im 19. Jahrhundert. Obwohl es Senfmischungen für jede Lebenslage gibt, greift das Gernstl-Trio lieber zur gewohnten Senf-Wurst-Kombination. Nach vielen "Monschauer Langfingern" mit viel Senf erfahren sie, dass guter Senf sogar Flügel verleiht.

      Jenseits der Grenze, in Luxemburgs Zentrum der Macht trifft Franz Gernstl den Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer. Schnell erlebt er, dass die Luxemburger gar nicht so steif, korrekt und kapitalistisch sind, wie die Menschen draußen in der Welt oft glauben. Beim gemeinsamen Mittagessen wird der Politiker schnell sehr volksnah und offenbart eine erstaunliche Theorie: Luxemburger haben von allen europäischen Nachbarn etwas und sind deshalb so einzigartig. Nur die richtige Frau zu finden, damit haben es auch fröhliche Luxemburger Politiker schwer.

      Pfadfinderei mit der Kamera: Das Ergebnis der filmischen Streifzüge sind vielschichtige Portraits menschlicher Eigenheiten. Portraits, die berühren, weil sie auf angenehme Weise unspektakulär - und trotzdem spannend sind.

      Franz X. Gernstl und sein Team begeben sich auf eine Reise entlang des deutschen Grenzgebietes zu unseren neun Nachbarländern. Das Ziel: Sie wollen die Republik entlang der 3.621 Kilometer langen Grenze erkunden.

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      Montag, 19.08.13
      14:45 - 15:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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