• 12.12.2018
      11:15 Uhr
      Hüllen Film von Maria Müller | 3sat
       

      Die Dokumentation "Hüllen" erzählt die Familiengeschichte von drei muslimischen Frauen dreier Generationen im Spannungsfeld kultureller, religiöser und politischer Überzeugungen. Im Mittelpunkt steht die 49-jährige sechsfache Mutter Emel Zeynelabidin. Emel erzählt ihre Geschichte im Kontext familiärer und politischer Ereignisse. Von den Freiheiten, die sie sich erobert hat, aber auch von Isolation, Verleumdungen und Drohungen. Diesen Repressalien sind viele Musliminnen ausgesetzt, wenn sie sich gegen das Kopftuch entscheiden.

      Mittwoch, 12.12.18
      11:15 - 12:30 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Dokumentation "Hüllen" erzählt die Familiengeschichte von drei muslimischen Frauen dreier Generationen im Spannungsfeld kultureller, religiöser und politischer Überzeugungen. Im Mittelpunkt steht die 49-jährige sechsfache Mutter Emel Zeynelabidin. Emel erzählt ihre Geschichte im Kontext familiärer und politischer Ereignisse. Von den Freiheiten, die sie sich erobert hat, aber auch von Isolation, Verleumdungen und Drohungen. Diesen Repressalien sind viele Musliminnen ausgesetzt, wenn sie sich gegen das Kopftuch entscheiden.

       

      Die Dokumentation "Hüllen" erzählt die Familiengeschichte von drei muslimischen Frauen dreier Generationen im Spannungsfeld kultureller, religiöser und politischer Überzeugungen.

      Im Mittelpunkt steht die 49-jährige sechsfache Mutter Emel Zeynelabidin. Emel erzählt ihre Geschichte im Kontext familiärer und politischer Ereignisse. Von den Freiheiten, die sie sich erobert hat, aber auch von Isolation, Verleumdungen und Drohungen.

      Diesen Repressalien sind viele Musliminnen ausgesetzt, wenn sie sich gegen das Kopftuch entscheiden.

      Emel Zeynelabidin kam als Baby mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland. Ab dem ersten Tag ihrer Menstruation wurde sie von ihrer Familie dazu angehalten, ein Kopftuch zu tragen. Zunächst tat sie das auch. Doch nach 30 Jahren legte sie das Kopftuch ab. Außerdem brach die gläubige Muslimin mit dem traditionellen Selbstverständnis ihrer Familie und verließ Mann und Kinder. Mit ihren öffentlichen Auftritten brachte sie ihre Familie und die deutsche islamische Gemeinde in Aufruhr.

      Die Mutter von Emel Zeynelabidin wuchs im modernen Istanbul der 1940er- und 1950er-Jahre auf. Sie liebte das Tanzen und die jungen Männer. Nach der Heirat zog sie auf Wunsch ihres Mannes das Kopftuch an. Heute, 52 Jahre später, trägt sie es immer noch. Die 26-jährige Tochter von Emel wiederum ist in Deutschland geboren und trägt das Kopftuch aus Überzeugung.

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      Mittwoch, 12.12.18
      11:15 - 12:30 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 04.08.2021