• 14.12.2018
      05:15 Uhr
      Heißes Pflaster Stadt - Warum wir mehr Pflanzen brauchen Film von Peter und Claudia Giczy | 3sat
       

      Lärm, Feinstaub, CO2 und Hitze - besonders die Sommermonate machen das Leben in der Stadt oft unerträglich. Pflanzen kühlen, reinigen und wirken sich positiv auf die Psyche aus. Üppig wuchernde Pflanzen umhüllen ganze Gebäude. Mitten in der Großstadt wird Gemüse angebaut und auf Hochhäusern ranken sich Wälder. Was nach Zukunftsversion klingt ist in vielen Großstädten, wie etwa Wien, Singapur oder Los Angeles, bereits Wirklichkeit.

      Freitag, 14.12.18
      05:15 - 06:20 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo HD-TV

      Lärm, Feinstaub, CO2 und Hitze - besonders die Sommermonate machen das Leben in der Stadt oft unerträglich. Pflanzen kühlen, reinigen und wirken sich positiv auf die Psyche aus. Üppig wuchernde Pflanzen umhüllen ganze Gebäude. Mitten in der Großstadt wird Gemüse angebaut und auf Hochhäusern ranken sich Wälder. Was nach Zukunftsversion klingt ist in vielen Großstädten, wie etwa Wien, Singapur oder Los Angeles, bereits Wirklichkeit.

       

      Lärm, Feinstaub, CO2 und Hitze - besonders die Sommermonate machen das Leben in der Stadt oft unerträglich. Pflanzen kühlen, reinigen und wirken sich positiv auf die Psyche aus. Üppig wuchernde Pflanzen umhüllen ganze Gebäude. Mitten in der Großstadt wird Gemüse angebaut und auf Hochhäusern ranken sich Wälder. Was nach Zukunftsversion klingt ist in vielen Großstädten, wie etwa Wien, Singapur oder Los Angeles, bereits Wirklichkeit.

      2050 werden mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Derzeit sind Städte für 80 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und verbrauchen 75 Prozent der Energie. Forscherinnen und Forscher weltweit machen sich Gedanken, wie die hochverdichteten Metropolen der Zukunft funktionieren können.

      Pflanzen sollen die Auswirkungen von Urbanisierung und Klimawandel mildern. Der österreichische Umweltmediziner Hans-Peter Hutter meint, dass für die Erholung der Stadtbewohner ein Netz an kleinen Grünoasen extrem wichtig ist. "Dadurch hat man mehrere Vorteile. Auf der einen Seite die ganze Problematik mit der Hitze. Auf der anderen Seite kann man dadurch Erholungsräume für die Bevölkerung schaffen", so Hutter. Die Zahl der Hitzetage - mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius - hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Waren es 1990 jährlich zehn, so sind es jetzt an die 40 Hitzetage im Sommer. Pflanzen hingegen können heiße Städte abkühlen und die Gebäude angenehm temperieren. Sie reinigen die Stadtluft und binden das Wasser nach starken Regenfällen. Doch damit nicht genug: Natur in der Stadt tut nicht nur dem Klima gut, sondern auch Körper und Seele. Grün bietet Erholungsräume für müde Stadtmenschen, fördert Heilung und reduziert Aggression. Doch wie groß ist die positive Wirkung des Stadtgrüns tatsächlich? Und wie viel davon brauchen wir?

      Die 3sat-Dokumentation zeigt, wie die Natur in die Großstädte zurückkehrt und ihre Wirkung auf die Städterinnen und Städter.

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      05:15 - 06:20 Uhr (65 Min.)
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