• 26.11.2017
      13:00 Uhr
      Die Diskussion Die Verleihung des Lew-Kopelew-Preises | phoenix
       

      Der Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2017 geht an den türkischen Journalisten Can Dündar und den russischen Soziologen Lew Gudkow. Bundesspräsident a.D. Joachim Gauck hält die Laudatio.

      Sonntag, 26.11.17
      13:00 - 14:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Der Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2017 geht an den türkischen Journalisten Can Dündar und den russischen Soziologen Lew Gudkow. Bundesspräsident a.D. Joachim Gauck hält die Laudatio.

       

      Der Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2017 geht an den türkischen Journalisten Can Dündar und den russischen Soziologen Lew Gudkow. Bundesspräsident a.D. Joachim Gauck hält die Laudatio.

      Seit 2001 wird der nicht dotierte Preis für Frieden und Menschenrechte vom Lew-Kopelew-Forum in Köln verliehen. Ausgezeichnet werden Menschen, die besonderen Mut bewiesen haben, indem sie für die Werte einer unabhängigen Wissenschaft, für kritischen Journalismus und Pressefreiheit einstehen. In diesem Jahr werden zwei Persönlichkeiten ausgezeichnet.

      Der russische Soziologe Lew Gudkow und der türkische Journalist Can Dündar haben nach Ansicht des Lew-Kopelew-Forums gezeigt, dass sie sich und ihre Arbeit nicht in den Dienst von autokratischen Machtinteressen stellen lassen. Sie bestehen auf Unabhängigkeit und Wahrhaftigkeit von Wissenschaft und Pressefreiheit, ohne die eine offene Gesellschaft nicht leben kann, heißt es in der Begründung.

      Can Dündar wurde als Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ in Haft genommen.

      Lew Gudkow ist Direktor des Meinungsforschungsinstituts „Lewada-Zentrum“ in Moskau und Cheflektor der russischen Zeitschrift „Bote der gesellschaftlichen Meinung“.

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      13:00 - 14:00 Uhr (60 Min.)
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