• 17.01.2014
      20:15 Uhr
      Operation Wunderland (1/3) Ein Volk wird umerzogen | phoenix
       

      Beim Einmarsch in Deutschland hatten die Amerikaner ein festes Feindbild: Jeder Deutsche war ein Nazi, der zu demokratischem Verhalten erst erzogen werden musste. Schon bald jedoch zeigte der Alltag, dass die Besatzungspolitik auch Kompromisse und Zugeständnisse erlaubte, ja mitunter sogar erforderlich machte.

      Freitag, 17.01.14
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Beim Einmarsch in Deutschland hatten die Amerikaner ein festes Feindbild: Jeder Deutsche war ein Nazi, der zu demokratischem Verhalten erst erzogen werden musste. Schon bald jedoch zeigte der Alltag, dass die Besatzungspolitik auch Kompromisse und Zugeständnisse erlaubte, ja mitunter sogar erforderlich machte.

       

      Die grauenhaften Funde bei der Befreiung der Konzentrationslager bestärkten die Amerikaner in ihrer Einschätzung der Deutschen, so dass man sie zunächst radikal mit ihrer Schuld konfrontieren müsste. Die Strategen, die in Washington die Grundlagen der Herrschaft in den Westzonen formulierten, versuchten deshalb bald, den Deutschen das Kleine Einmaleins demokratischen Verhaltens näher zu bringen - z.B. die Grundregeln des Diskutierens oder der politischen Partizipation.

      Unter dem Eindruck des kommunistischen Vormarsches in Osteuropa begannen sie sogar, die Deutschen als Freunde und politische Verbündete zu umwerben. Die Reaktionen waren zunächst lau. Erst die Berliner Luftbrücke brachte den Durchbruch zu gegenseitigem Vertrauen.

      Film von Christoph Weber

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