• 31.03.2012
      17:30 Uhr
      Metropolis arte
       

      Themen u.a.:

      • Metropolenreport München
      • Two Days in New York - Der neue Film von July Delpy
      • Das Unglück, ein Grieche zu sein
      • Trend: Mein Ich ist online - Social Network Photography
      • Literatur: Dracula oder: Die Faszination des Untoten - Zum 100. Todestag von Bram Stoker
      • Thomas Ruff - Eine Retrospektive im Münchner Haus der Kunst

      Samstag, 31.03.12
      17:30 - 18:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Themen u.a.:

      • Metropolenreport München
      • Two Days in New York - Der neue Film von July Delpy
      • Das Unglück, ein Grieche zu sein
      • Trend: Mein Ich ist online - Social Network Photography
      • Literatur: Dracula oder: Die Faszination des Untoten - Zum 100. Todestag von Bram Stoker
      • Thomas Ruff - Eine Retrospektive im Münchner Haus der Kunst

       
      • Metropolenreport München

      Mit gleich drei großen Museumsausstellungen ist München im Frühjahr 2012 präsent. Neben der großen Duchamp-Retrospektive im Lenbachhaus zeigt das Haus der Kunst das Gesamtwerk von Thomas Ruff, während die Pinakothek der Moderne unter dem Thema Frauen ihre bislang größte Ausstellung präsentiert - Meisterwerke von Picasso, Beckmann und de Kooning. Neben der Hochkultur erkundet "Metropolis" aber auch den kreativen Underground der bayerischen Metropole und wirft einen Blick auf die Design- und Musikszene der Stadt.

      • Two Days in New York - Der neue Film von July Delpy

      Wieder führt sie Regie- die französische Schauspielerin July Delpy. Ihr neuer Film "Two Days in New York" erzählt erneut die Geschichte eines Zusammenpralls der Kulturen. Vor fünf Jahren war es in ihrer Komödie "Two days in Paris" ein Amerikaner, der an einem Wochenende in Paris an der französischen Lebensart verzweifelte. Diesmal sind die Rollen vertauscht. July Delpys Filmfigur lebt mit ihrem amerikanischen Freund in New York. Ihre Verwandten kommen für ein Wochenende aus Paris zu Besuch. Und die kulturellen Missverständnisse nehmen erneut ihren Lauf.

      • Das Unglück, ein Grieche zu sein

      Bereits 1975 schrieb der Grieche Nikos Dimou ein kleines Buch, in dem er den griechischen Nationalcharakter analysierte. Seine Aphorismen-Sammlung "Vom Unglück, ein Grieche zu sein" ist in Griechenland ein Dauerbestseller. Fast jeder Grieche kennt es - und das, obwohl nicht mit Kritik gespart wird. Denn der Grieche, so seine Schlussfolgerung, fühlt sich nicht als Europäer. Jetzt, da Griechenland wegen seiner Schuldenkrise in aller Munde ist, ist sein über 30 Jahre altes Buch zum ersten Mal ins Deutsche und Französische übersetzt worden. Ein Buch, aus dem der Leser mehr über die Ursachen der gegenwärtigen Krise erfährt als in den Finanzanalysen der sogenannten Experten. "Metropolis" besucht Nikos Dimou in Athen und stellt sein Buch vor.

      • Trend: Mein Ich ist online - Social Network Photography

      Beginnen wir mit einer Frage: Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von uns selbst in den Zeit von ständig griffbereiter Handy-Kamera? Auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken werden täglich Tausende und Abertausende von selbstinszenierten Porträts hochgeladen. Jetzt ist das erste Buch zu diesem neuen Phänomen erschienen. Der Fotoband "The Social Network Photography" der Künstlerin Laura Piantoni zeigt eine Auswahl einiger Hundert Porträts aus der ganzen Welt. Und sie hat Erstaunliches entdeckt. Das Spontan-Porträt scheint ungeschriebenen Gesetzen zu folgen. Ob in Kenia oder in Kanada aufgenommen - die Strategien der Selbstinszenierung ähneln sich. "Metropolis" wirft einen Blick auf ein völlig neues sozialen Massenphänomen: das Facebook-und Handy-Selbstporträt.

      • Literatur: Dracula oder: Die Faszination des Untoten - Zum 100. Todestag von Bram Stoker

      Dracula - ein Mythos des 20. Jahrhunderts. Geschrieben von dem irischen Schriftsteller Bram Stoker. Mit seinem Roman, erschienen im Jahr 1897, begründete er den Mythos des Vampirs aus dem fernen Transsilvanien. Er konnte nicht ahnen, wie populär seine Schöpfung im 20. Jahrhundert werden würde. Das noch junge Kino stürzte sich mit Begeisterung auf den Stoff - schon in der Stummfilmzeit entstand bei der UFA "Nosferatu" von Murnau und bei den Universal Studios wurde Dracula mit Bela Lugosi produziert - beide Filme wurden zu Klassikern der Filmgeschichte. Der Vampir ist seitdem aus dem Kino und der Literatur nicht mehr wegzudenken. Aktuell sind es die Filme und Romane der Twilight Serie, die weltweit ein Millionenpublikum begeistern. Im März erscheint Bram Stokers Roman in einer neuen Übersetzung - und am 20. April jährt sich sein Todestag. Ein Anlass für ein Essay über die Faszination des Untoten.

      • Thomas Ruff - Eine Retrospektive im Münchner Haus der Kunst

      Längst gehört er zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart - der Fotograf Thomas Ruff. In den achtziger Jahren wurde er bekannt durch seine überlebensgroßen Portraitfotos, die einen neuen Bildtypus etablierten. Thomas Ruff ist ein Künstler, der in Reihe und Serien arbeitet - und im Münchner Haus der Kunst ist jetzt ein Überblick über 30 Jahre seines Schaffens zu sehen, der Fotografien aus allen wichtigen Phasen zeigt. Von frühen Portraits bis hin zu den Marsbildern - ein Zyklus, an dem er gerade arbeitet.
      "Metropolis" trifft Thomas Ruff und stellt seine Ausstellung vor.

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      Samstag, 31.03.12
      17:30 - 18:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.01.2021