• 18.07.2018
      17:40 Uhr
      Im Bauch von Amsterdam Märkte, Kanäle und "lekker" Essen | arte
       

      Der zweitgrößte Exporteur von Obst und Gemüse weltweit: die Niederlande. Auch hier verbinden Märkte die Stadtbewohner mit dem Land, denn sie sind der Ort, an dem frische Lebensmittel verkauft werden. Damit sind die Märkte tief in den lokalen Traditionen verwurzelt. Noordermarkt, Albert Cuyp und Ten Kate Markt in Amsterdam gelten als die hungrigen Bäuche Amsterdams. Die Märkte spiegeln die besondere Kulturlandschaft der Niederlande wider: plattes Weideland, effektive Gewächshäuser und teilweise bedrohte Naturreservate, in denen Austern, Algen, Pilze und natürlich Tomaten geerntet werden.

      Mittwoch, 18.07.18
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Der zweitgrößte Exporteur von Obst und Gemüse weltweit: die Niederlande. Auch hier verbinden Märkte die Stadtbewohner mit dem Land, denn sie sind der Ort, an dem frische Lebensmittel verkauft werden. Damit sind die Märkte tief in den lokalen Traditionen verwurzelt. Noordermarkt, Albert Cuyp und Ten Kate Markt in Amsterdam gelten als die hungrigen Bäuche Amsterdams. Die Märkte spiegeln die besondere Kulturlandschaft der Niederlande wider: plattes Weideland, effektive Gewächshäuser und teilweise bedrohte Naturreservate, in denen Austern, Algen, Pilze und natürlich Tomaten geerntet werden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stefano Tealdi, Ronald Top

      Geschmackserlebnis: Die leckersten Heringe Amsterdams, frisch aus dem Meer und auf Zwiebeln und Gurken serviert findet man auf dem Albert Cuyp Markt im Bezirk Pijp. Als einer der ältesten und bekanntesten Märkte Amsterdams erstreckt er sich über 2,5 Kilometer auf der Albert-Cuypstraat. Austern schlürfen und dabei etwas Gutes tun, damit sich die Miesmuscheln gegenüber den pazifischen Austern im Wattenmeer wieder durchsetzen, ausbreiten und damit als Nahrung für Vogelpopulationen dienen können.
      Wenn Jan Geertsema mit seiner Frau an der Küste Austern sammelt, steckt dieser nachhaltige Gedanke hinter seiner innovativen Geschäftsidee.Ein anderes Gewächs aus dem Wasser verarbeitet Mark Kulsdom in seinen vegetarischen Burgern, die sich auf dem Markt besonders bei jüngeren „Foodies“ gut verkaufen: Meeresalgen. Sie stammen von den ersten niederländischen Algenbäuerinnen Rebecca Wiering und Jennifer Breaton. Sie wagten den unternehmerischen Sprung ins kalte Wasser - oder besser, in die Oosterschelde - und eröffneten hier ihre Algenfarm.Heutzutage kommt Obst und Gemüse meist aus hochtechnisierten Gewächshäusern. Petra Barendses gigantisches Gewächshaus besitzt ein Bewässerungssystem, das durch ein Tropfen-Prinzip 90 Prozent Wasser einspart. In dem hydroponisch-organischen Glashaus sind Larven für die Schädlingsbekämpfung zuständig und Bienen für die Bestäubung.
      Der Gouda gilt als Aushänge-Käsesorte der Niederländer. In bunten Farben wird er auf den Markt gebracht. Diese weisen auf die vielen verschiedenen Kräuter und Gewürze, die zugesetzt wurden, hin.Zum Schluss eines Marktgangs darf die echte Stroopwafel, die knusprige Sirupwaffel nach traditioneller Rezeptur, nicht fehlen. Noch warm gegessen, ist sie besonders „lekker“.

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