• 30.07.2020
      16:30 Uhr
      Nordtour Moderation: Nadja Babalola | ARD-alpha
       

      Themen:

      • Das Kwiggle: Ein (Falt-)Rad für alle
      • Die ResteRitter aus Kiel
      • Portugal in Hamburg: Von Galao bis Sardinenbar
      • Auf den Spuren des Troja-Ausgräbers: Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen
      • Eine Sylter Kindheit
      • Nienstedten: Von Geigen, Heidi Kabel und Hochzeitskirche
      • Niedersachsen von oben: Rundlingsdorf im Wendland
      • Die Künstler vom Rittergut Hämelschenburg
      • Wer mithilft, macht Ferien umsonst: Der Sophienhof in Neu

      Heinde

      • Kunstverein Hannover: Künstler schläft in Ausstellung

      Donnerstag, 30.07.20
      16:30 - 17:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Das Kwiggle: Ein (Falt-)Rad für alle
      • Die ResteRitter aus Kiel
      • Portugal in Hamburg: Von Galao bis Sardinenbar
      • Auf den Spuren des Troja-Ausgräbers: Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen
      • Eine Sylter Kindheit
      • Nienstedten: Von Geigen, Heidi Kabel und Hochzeitskirche
      • Niedersachsen von oben: Rundlingsdorf im Wendland
      • Die Künstler vom Rittergut Hämelschenburg
      • Wer mithilft, macht Ferien umsonst: Der Sophienhof in Neu

      Heinde

      • Kunstverein Hannover: Künstler schläft in Ausstellung

       
      • Das Kwiggle: Ein (Falt-)Rad für alle

      Eine positive Veränderung hat die Corona-Zeit mit sich gebracht: viel mehr Leute fahren Fahrrad. Karsten Bettin aus Hannover hat, wie er sagt, kleinste Faltrad der Welt erfunden. In weniger als 20 Sekunden ist das Kwiggle Bike aufgebaut und wiegt knapp zehn Kilogramm. Bei Reisen passt es unter den Sitz im ICE und gilt im Flugzeug als Handgepäck. Eine Raderfindung, die schon jetzt weltweit gefragt ist.

      • Die ResteRitter aus Kiel

      Mario Dietzsch ist der kreative Kopf im Trio, Nick Eßwein der ruhende Pol, Ole Hansen der Idealist: Die drei Geografie- Studierenden aus Kiel sind die ResteRitter. Sie retten Obst und Gemüse der Gemüsehändlerinnen und -händler vor dem Müll und verwerten es, zum Beispiel für Tomaten-Paprika-Apfel- Chutney oder einen Pfirsich-Amaretto-Fruchtaufstrich. Ihre Brotaufstriche und Säfte verkaufen sie in ausgesuchten Läden oder online und spenden davon je einen Euro pro verkauftes Glas für einen guten Zweck. Ihre neueste Entwicklung: ein Pesto aus Möhrengrün und Radieschen und Brotftrikadellen aus altem Brot. Mit ihrer Idee haben sie 2019 den Nachwuchs- Nachhaltigkeitspreis in Schleswig-Holstein gewonnen und den zweiten Platz für den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Kiel belegt. Die "Nordtour" stellt Rezepte des Trios zum Nachmachen vor.

      • Portugal in Hamburg: Von Galao bis Sardinenbar

      Im sogenannten Portugiesenviertel am Hafen in Hamburg kann man hervorragend Speisen und Getränke aus dem Land der Seefahrer kosten. Zum Beispiel das Kaffeegetränk Galao, Natas, das köstliche Blätterteiggebäck, oder Bacalhau, den typischen Stockfisch. Weitere portugiesische Spezialitäten gibt es auch auf St. Pauli. Hier verkaufen Sonja und Harry bunte Keramik aus portugiesischen Manufakturen. Und in der Nähe des Großneumarktes servieren Carla und Dirk in ihrer Wein- und Sardinenbar edlen Dosenfisch.

      • Auf den Spuren des Troja-Ausgräbers: Das Heinrich-Schliemann- Museum in Ankershagen

      In einer neu gestalteten Ausstellung des Museums steht die Persönlichkeit Heinrich Schliemann (1822 – 1890) noch mehr im Mittelpunkt, vom Pastorensohn zum Kaufmannslehrling bis hin zum Geschäftsmann und erfolgreichen Archäologen. Was faszinierte ihn als Kind? Wie reiste er durch die Welt? Was trieb ihn an? Die Ausstellung zeichnet den Weg und das Leben eines außergewöhnlichen Weltenbummlers nach, der eine regelrechte Reisesucht entwickelte und eines Tages begann, sich seine eigene Welt zu erschaffen. Die "Nordtour" taucht ein in das Leben des berühmten Mecklenburgers.

      • Eine Sylter Kindheit

      Auf der Insel Sylt ist der gerade erschienene Roman "Ozelot und Friesennerz" von Susanne Matthiessen bereits ein Bestseller! Kein Wunder, denn die Autorin porträtiert den Sehnsuchtsort mit kritischem Blick und viel Humor. Hier wurde sie geboren und wuchs inmitten einer Inselkinderclique, auf, zwischen idyllischer Natur und bizarrer Schickeria, denn ihre Eltern betrieben in Westerland ein florierendes Pelzgeschäft, das von vielen Prominenten aufgesucht wurde. Die Beschreibung ihrer "verrückten" Kindheit und Jugend in den 1960er- und 1970er-Jahren ist auch eine Suche nach einer Heimat, die es so nicht mehr gibt.

      • Nienstedten: Von Geigen, Heidi Kabel und Hochzeitskirche

      Seit fast 20 Jahren ist Bernd Kaupert Stadtführer in Hamburg. Entweder zu Fuß oder auf dem Rad hält er mit den Teilnehmenden dort, wo man es nicht vermutet. Seine Rundfahrten bieten Einblicke abseits der typisch touristischen Angebote. Und man kann bei diesen Touren auch eigene Besichtigungswünsche einbringen.

      • Niedersachsen von oben: Rundlingsdorf im Wendland

      Der Blick von oben auf Niedersachsen eignet sich besonders im Wendland, denn es ist bekannt für seine Rundlingsdörfer. Nirgendwo in Deutschland sind noch so viele vorhanden und so gut erhalten wie dort. Das Rundlingsdorf Schreyahn gilt als besonders schön, die "Nordtour" hat es sich von oben und unten angesehen.

      • Die Künstlerinnen und Künstler vom Rittergut Hämelschenburg

      Das Weserbergland wird manchmal auch als "Toskana des Nordens" bezeichnet. Märchenhafte Landschaft, uralte Schlösser und Burgen, es gibt viel zu entdecken. In Emmerthal beispielsweise, zwischen Hameln und Bad Pyrmont, liegt das Wasserschloss Hämelschenburg.

      • Wer mithilft, macht Ferien umsonst: Der Sophienhof in Neu Heinde

      Katharina Jaeschke (25) ist Landwirtin mit Leib und Seele und betreibt seit drei Jahren ihren eigenen Hof in Neu Heinde (bei Teterow). Dort baut sie Obst und Gemüse an, betreibt einen Hofladen, hält Hühner und 45 Schafe, die vom Aussterben bedrohten Wensleydale Langwollschafe. In ihrer Ferienwohnung kann man bei ihr gegen Mitarbeit auf dem Hof gratis Urlaub machen. Im Vorjahr haben Gastkinder sogar einen Gemüsegarten angelegt. Sie bietet ihren Gästen auch Workshops im Filzen an, einmal im Monat öffnet sie ihr Hofcafé. Tatkräftig unterstützt wird sie von ihrer Mutter.

      • Kunstverein Hannover: Künstler schläft in Ausstellung

      Museen und Theater dürfen mittlerweile wieder öffnen. Derzeit ist im Kunstverein Hannover eine Ausstellung zu sehen, die Arbeiten dreier ehemaliger Stipendiaten zeigt. Einer von ihnen ist ein Künstler, der in seiner Ausstellung im Kunstverein nicht nur arbeitet, sondern auch lebt! Im 19. Jahrhundert wurden von Bürgerinnen und Bürgern sogenannte Kunstvereine gegründet, die Künstlerinnen und Künstler unterstützen und Kunst in Ausstellungen zugänglich machen sollten. Der Kunstverein Hannover ist einer der ältesten seiner Art in ganz Deutschland und hat 1.200 Mitglieder. Er unterstützt auch junge Künstlerinnen und Künstler mit einem Stipendium, dem sogenannten Preis des Kunstvereins Hannover.

      Wird geladen...
      Donnerstag, 30.07.20
      16:30 - 17:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.02.2021