• 27.07.2019
      20:15 Uhr
      alpha-retro: 1960 - O bella Adria (1/2) Elfie Pertramer mit Wohnwagen in Rimini - Thema: Urlaub in Italien | ARD-alpha
       

      Das Fernseh-Urgestein Elfie Pertramer fährt 1960 alleine mit Auto und Wohnwagen nach Rimini, also an den Teutonengrill, und will was erleben. Das Erste, was sie von Rimini mitbekommt, sind die italienischen Autohupen: die berühmten Zwei- und Dreiklangfanfaren. Das Leben auf dem Campingplatz ist dann nicht ganz so romantisch wie gedacht und das mit den Männern ist auch so eine Sache. Sie kehrt jedenfalls zurück mit einem Film voller Selbstironie und etlichen herrlichen Slapstick-Einlagen.

      Samstag, 27.07.19
      20:15 - 20:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo HD-TV

      Das Fernseh-Urgestein Elfie Pertramer fährt 1960 alleine mit Auto und Wohnwagen nach Rimini, also an den Teutonengrill, und will was erleben. Das Erste, was sie von Rimini mitbekommt, sind die italienischen Autohupen: die berühmten Zwei- und Dreiklangfanfaren. Das Leben auf dem Campingplatz ist dann nicht ganz so romantisch wie gedacht und das mit den Männern ist auch so eine Sache. Sie kehrt jedenfalls zurück mit einem Film voller Selbstironie und etlichen herrlichen Slapstick-Einlagen.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Elfie Pertramer

      Elfie Pertramer, das Fernseh-Urgestein, war in den 60er-Jahren ein ganz, ganz großer Publikumsliebling, obwohl sie für damalige Verhältnisse schon sehr frech gewesen ist. Sie fährt nicht nur alleine mit Auto (Ford 17M P2, das ist der mit den Heckflossen) und Wohnwagen nach Rimini und dreht darüber einen Film, nein, sie erklärt bei der Heimreise dem Zöllner, der von ihr verlangt, sie soll die Dose mit ebendiesem Film öffnen, damit er sieht, ob sie nicht eventuell etwas schmuggelt, dass das nicht ginge. Denn ein Italiener sei da drinnen, „ein ganz schwarzer, mit einer zauberhaften Stimme… Er wird mir an den langen Winterabenden vorsingen und wird mich erinnern an einen unvergesslichen Sommer, in dem die Nächte nicht nur voller Musik waren.“ Also, sie fährt alleine mit dem Wohnwagen nach Rimini an den Teutonengrill und will was erleben. (Dass da natürlich immer ein Kameramann mit dabei ist, muss einen ja nicht interessieren - das würde nur die schöne Illusion stören). Das Erste, was sie von Rimini mitbekommt, sind die damaligen italienischen Autohupen: die berühmten Zwei- und Dreiklangfanfaren. Die hat jeder noch im Ohr, der vor den neunziger Jahren einmal in Italien gewesen ist. Ins Ohr gehen ihr aber auch der Gesang anderer deutscher Touristen, die dort auf dem Campingplatz vom „schönen Westerwald“ singen oder die vielen Schnarcher, die man durch die dünnen Zeltwände hört. Das dolce vita ist also nicht ganz so dolce. Zunächst. Bevor es aber an den Strand geht, ist zuerst einmal einkaufen angesagt, was jedoch misslingt. Sie will in der Metzgerei zwei Pfund Fleisch kaufen, der Verkäufer lacht jedoch und meint, so etwas hätte er nicht. Kein Wunder, sie hat das „r“ in „carne“ vergessen und stattdessen „cane“ gesagt. Und zwei Pfund Hund verkauft der Metzger nun wirklich nicht. Für die zwei Pfund bistecca milanese, das sie in einer anderen Metzgerei schließlich bekommt, zahlt sie 1200 Lire. Andere Zeiten, andere Preise. Was sie dann mit dem Fleisch anstellt, da sie ja keinen Fleischklopfer dabei hat, sei hier nicht verraten. Nur so viel: sie ist recht kreativ. Und einen Mann lernt sie dabei auch kennen. Aber was für einen! Da besucht sie dann doch lieber den Fischmarkt in Rimini. Den gab es damals noch, denn damals gab es ja auch noch Fische in der Adria! Nach dem Sonnenbad am Strand und einem missglückten Fischfangversuch, reicht es ihr: Es regnet, die Männer beißen eh nicht an und wenn, dann sind es die falschen und so rauscht sie wieder davon mit ihrem 17m Ford und dem Wohnwagen am Haken. Ein Film voller „Italienromantik“, mit etlichen Slapstick-Einlagen und einer großen Portion Selbstironie: Sie zeigt z. B., dass man beim Stricken Wolle und Spaghetti nicht durcheinanderbringen darf, schon gar nicht, wenn man einen Badeanzug strickt.

      alpha-retro: Urlaub in Italien

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