• 11.07.2019
      16:00 Uhr
      alphe-retro: Abschied von Rom 1985 "Römische Skizzen" | ARD-alpha
       

      Bilder aus Rom von Eberhard Piltz zum Abschluss seiner dreijährigen Korrespondentenzeit. / Schilderung der Stadt aus subjektiver Sicht mit ihren Widersprüchen, Schönheiten und typisch römischen Eigenheiten.

      • Der Film fängt schon mal mit herrlicher Musik an, mit Musik von Nino Rota, dem Komponisten von Federico Fellini. Wer es genau wissen will, es ist das Stück vom Ende des Films „8 ½“: „La Passerella Di Addio.“

      Donnerstag, 11.07.19
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Bilder aus Rom von Eberhard Piltz zum Abschluss seiner dreijährigen Korrespondentenzeit. / Schilderung der Stadt aus subjektiver Sicht mit ihren Widersprüchen, Schönheiten und typisch römischen Eigenheiten.

      • Der Film fängt schon mal mit herrlicher Musik an, mit Musik von Nino Rota, dem Komponisten von Federico Fellini. Wer es genau wissen will, es ist das Stück vom Ende des Films „8 ½“: „La Passerella Di Addio.“

       

      Der Film fängt schon mal mit herrlicher Musik an, mit Musik von Nino Rota, dem Komponisten von Federico Fellini. Wer es genau wissen will, es ist das Stück vom Ende des Films „8 ½“: „La Passerella Di Addio.“

      Und dann sagt Eberhard Piltz gleich zu Beginn: "Was ist das für eine Stadt voller Widersprüche? Manchmal wirst du wahnsinnig in Rom, weil nichts funktioniert. Und im nächsten Augenblick genießt du die Freiheit, die du genau dadurch gewinnst.“

      Das war 1985, ist also 34 Jahre her, damals gab es z.B. noch die Democrazia Christiana und den bösen Herrn Andreotti und die Caracalla-Thermen waren noch nicht „verschmalzt“ durch drei Tenöre fünf Jahre später zur Weltmeisterschaft. Nein, da wurde noch richtige Oper gegeben: „Turandot“ von Puccini.

      Und dann trifft Piltz Anita Ekberg: Das ist die Frau, die in „La Dolce Vita“ in den Trevi-Brunnen steigt. Das war, wie sie ihm erzählt, denn sie ist in Rom hängengeblieben, leider im Januar und das Wasser war eiskalt. Die Dreharbeiten für diese Szene dauerten eine ganze Woche und Marcello Mastroianni habe sich vor dem kalten Wasser so gefürchtet, dass er dauernd Wodka trank und deswegen einmal volltrunken in den Brunnen fiel. So erzählt es Anita Ekberg bei einer Fahrt mit der Kutsche dem scheidenden Rom-Korrespondenten.

      Dann zeigt Piltz den Zuschauern sein Lieblingsplätzchen, den Gemüsemarkt auf dem Campo de‘ Fiori, dem ehemaligen Stadtzentrum von Rom: „Hier und nur hier ist Rom heute noch eine mittelalterliche Kleinstadt“. Klar, der Film gerät Piltz immer mehr zur Liebeserklärung an diese Stadt und man merkt, dass ihm die Trennung schwerfällt.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.07.2020