• 12.11.2015
      20:15 Uhr
      alpha-Forum: Gian Domenico Borasio Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universität Lausanne | ARD-alpha
       

      Gian Domenico Borasio ist einer der international bekanntesten Palliativmediziner. Die Palliativmedizin behandelt Schwerstkranke und Sterbende und versucht, den Hospizgedanken in der modernen Medizin umzusetzen. Geburt und Tod sind beides physiologische Vorgänge. Beide Vorgänge haben gemeinsam, dass sie in den meisten Fällen, aber beileibe nicht in allen, dann am besten ablaufen, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Aber es gibt eben sowohl bei der Geburt wie auch beim Sterben Fälle, bei denen ein medizinischer Eingriff unbedingt notwendig ist, um Schaden abzuwenden.

      Donnerstag, 12.11.15
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Gian Domenico Borasio ist einer der international bekanntesten Palliativmediziner. Die Palliativmedizin behandelt Schwerstkranke und Sterbende und versucht, den Hospizgedanken in der modernen Medizin umzusetzen. Geburt und Tod sind beides physiologische Vorgänge. Beide Vorgänge haben gemeinsam, dass sie in den meisten Fällen, aber beileibe nicht in allen, dann am besten ablaufen, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Aber es gibt eben sowohl bei der Geburt wie auch beim Sterben Fälle, bei denen ein medizinischer Eingriff unbedingt notwendig ist, um Schaden abzuwenden.

       

      Gian Domenico Borasio ist einer der international bekanntesten Palliativmediziner. Die Palliativmedizin behandelt Schwerstkranke und Sterbende und versucht, den Hospizgedanken in der modernen Medizin umzusetzen. Geburt und Tod sind beides physiologische Vorgänge. Das sind auch die einzigen Vorgänge, die allen Menschen, allen Lebewesen gemeinsam sind. Alle Lebewesen kommen zur Welt, wenn auch auf verschiedene Art und Weise, und sie vergehen irgendwann wieder.

      Für diese physiologischen Vorgänge hat die Natur bestimmte Mechanismen vorgesehen, das sind Mechanismen, die sich im Lauf der Evolution herauskristallisiert haben. Beide Vorgänge haben gemeinsam, dass sie in den meisten Fällen, aber beileibe nicht in allen, dann am besten ablaufen, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Erfahrene Hebammen wissen, dass sie vor allem wissen müssen, wann sie nicht eingreifen sollen. Je weniger sie eingreifen müssen, desto besser wird die Geburt ablaufen.

      Das ist bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass dies auch für das Lebensende gilt. Das heißt, in den allerallermeisten Fällen aber nicht in allen ist es so, dass es am besten ist, wenn medizinisch möglichst wenig eingegriffen wird. Aber es gibt eben sowohl bei der Geburt wie auch beim Sterben Fälle, bei denen ein medizinischer Eingriff unbedingt notwendig ist, um Schaden abzuwenden.

      Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt.

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