• 15.04.2020
      21:15 Uhr
      Die Spur der Täter Auf der Flucht: Die Suche nach dem Schwerverbrecher Frank Schmökel | MDR FERNSEHEN
       

      Er war einer der meistgesuchten Verbrecher Deutschlands, der auf seiner letzten Flucht zum Mörder wurde.
      Der Profiler Adolf Gallwitz hat die Tagebücher von Schmökel detailliert ausgewertet und war maßgeblich an der Ergreifung des Mörders beteiligt. Er schildert, wie die zwei Wochen Suche nach Schmökel zu der anstrengendsten und intensivsten Zeit in seinem Berufsleben wurden und schließlich zur Ergreifung des Schwerverbrechers geführt haben. Schmökels ehemaliger Rechtsanwalt Karsten Beckmann vermittelt ein Bild seines prominentesten Mandanten.

      Mittwoch, 15.04.20
      21:15 - 21:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Er war einer der meistgesuchten Verbrecher Deutschlands, der auf seiner letzten Flucht zum Mörder wurde.
      Der Profiler Adolf Gallwitz hat die Tagebücher von Schmökel detailliert ausgewertet und war maßgeblich an der Ergreifung des Mörders beteiligt. Er schildert, wie die zwei Wochen Suche nach Schmökel zu der anstrengendsten und intensivsten Zeit in seinem Berufsleben wurden und schließlich zur Ergreifung des Schwerverbrechers geführt haben. Schmökels ehemaliger Rechtsanwalt Karsten Beckmann vermittelt ein Bild seines prominentesten Mandanten.

       

      Er war einer der meistgesuchten Verbrecher Deutschlands, der auf seiner letzten Flucht zum Mörder wurde. Der aus Strausberg bei Berlin stammende Frank Schmökel fällt bereits zu DDR-Zeiten in seiner Jugend durch Zoophilie auf. 1988 wird er wegen versuchter Vergewaltigung einer 13-Jährigen zu eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Kaum entlassen, begeht Schmökel weitere Straftaten. Nach seiner erneuten Verurteilung erfolgt die Einweisung in den Maßregelvollzug, aus dem der verurteilte Sexualstraftäter insgesamt sechs Mal fliehen kann. Seine letzte Flucht im Jahr 2000 nimmt ein besonders schlimmes Ende: Beim Besuch seiner Mutter in Strausberg kann Schmökel fliehen und verletzt dabei zwei Pfleger und seine Mutter schwer. Trotz Großfahndung bleibt Schmökel tagelang verschwunden. Nach einer Woche wird ein Rentner tot auf seinem Gartengrundstück in Strausberg gefunden. Schmökel hat den Berliner getötet, um mit dessen Fahrzeug in Richtung Sachsen zu flüchten. Mehrere hundert Polizisten sind inzwischen deutschlandweit an der Suche nach dem Mörder beteiligt, der schließlich seinem Psychologen telefonisch die Tat gesteht und einen Hinweis auf seinen Fluchtort gibt. 13 Tage nach seiner Flucht kommt schließlich der entscheidende Hinweis aus der Bevölkerung: Schmökel wird in seinem Versteck, einem Gartenhäuschen bei Bautzen, von zwei Polizisten gestellt und bei der Festnahme verletzt.

      Der Schwerverbrecher wird zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt und in den Maßregelvollzug eingewiesen. 2017 erfolgt seine Verlegung in die Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben, da er von Gutachern als nicht therapierbar eingeschätzt wird und damit seine lebenslange Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung anzutreten hat.

      Der Profiler Adolf Gallwitz hat die Tagebücher von Schmökel detailliert ausgewertet und war maßgeblich an der Ergreifung des Mörders beteiligt. Er schildert, wie die zwei Wochen Suche nach Schmökel zu der anstrengendsten und intensivsten Zeit in seinem Berufsleben wurden und schließlich zur Ergreifung des Schwerverbrechers geführt haben. Schmökels ehemaliger Rechtsanwalt Karsten Beckmann vermittelt ein Bild seines prominentesten Mandanten.

      In "Die Spur der Täter" werden aufsehenerregende Kriminalfälle unter die Lupe genommen. Für das 30-minütige Magazin öffnen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungsakten. Kriminalbeamte und Gerichtsmediziner zeigen, wie anfangs scheinbar unlösbare Fälle doch aufgeklärt werden können.

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