• 27.01.2015
      22:30 Uhr
      THADEUSZ Jörg Thadeusz talkt mit Coco Schumann | rbb Fernsehen
       

      Anfang 1943 greift die Gestapo den damals 19-Jährigen Coco Schumann und deportiert ihn ins Ghetto Theresienstadt. Von dort führt ihn sein Leidensweg weiter in die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau - er überlebt und trägt sein Schicksal mit Fassung: Ich bin ein Musiker, der im KZ gesessen hat. Kein KZler, der Musik macht , sagt Coco Schumann Jahre später. Bei THADEUSZ erklärt Coco Schumann, warum der Jazz die einzig wahre Musik auf Erden ist, wieso er über sein Schicksal auch heute nur ungern spricht und welche Bilder er niemals aus seinem Kopf bekommen wird.

      Dienstag, 27.01.15
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 23:15
      Stereo

      Anfang 1943 greift die Gestapo den damals 19-Jährigen Coco Schumann und deportiert ihn ins Ghetto Theresienstadt. Von dort führt ihn sein Leidensweg weiter in die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau - er überlebt und trägt sein Schicksal mit Fassung: Ich bin ein Musiker, der im KZ gesessen hat. Kein KZler, der Musik macht , sagt Coco Schumann Jahre später. Bei THADEUSZ erklärt Coco Schumann, warum der Jazz die einzig wahre Musik auf Erden ist, wieso er über sein Schicksal auch heute nur ungern spricht und welche Bilder er niemals aus seinem Kopf bekommen wird.

       

      Als Heinz Jakob Schumann anfing, sich für Jazz zu begeistern, wird diese Musik in Nazideutschland als entartete Negermusik diffamiert. Doch das hindert den damals 13-Jährigen nicht daran, sich für Ella Fitzgerald zu begeistern und seiner Lust für diesen Rhythmus nachzugehen. Aus den ersten zaghaften Zupfereien auf der geliehenen Gitarre wird schnell eine Profession, die ihn zu einem gefragten Musiker der 40er Jahre in Berlin macht. Da wird er schon Coco Schumann gerufen, begeistert mit seinem unverwechselbaren Sound das Publikum in Bars und Tanzclubs - und gerät, zumal er jüdischer Herkunft ist, ins Visier der Gestapo.
      Die greift sich Anfang 1943 den damals 19-Jährigen und deportiert ihn ins Ghetto Theresienstadt. Von dort führt ihn sein Leidensweg weiter in die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau - er überlebt und trägt sein Schicksal mit Fassung: Ich bin ein Musiker, der im KZ gesessen hat. Kein KZler, der Musik macht , sagt Coco Schumann Jahre später.
      Nach dem Krieg setzt Coco Schumann seine Karriere fort, kreiert den unverwechselbaren Swing-Sound der frühen Bundesrepublik mit, gründet in den 90er Jahren, damals schon über 70 Jahre alt, mit dem Coco Schumann Quartett seine erste eigene Band und beherrscht sein Instrument auch heute als 90-Jähriger wie kein Zweiter.

      Bei THADEUSZ erklärt Coco Schumann, warum der Jazz die einzig wahre Musik auf Erden ist, wieso er über sein Schicksal auch heute nur ungern spricht und welche Bilder er niemals aus seinem Kopf bekommen wird.

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      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
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