• 12.06.2017
      01:45 Uhr
      Die documenta 13: Zusammenbruch und Wiederaufbau Ein Film von Natascha Pflaumbaum | hr-fernsehen
       

      Die documenta in Kassel dauert jeweils 100 Tage und ist die weltweit größte und spektakulärste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. In ihrer einstündigen Dokumentation zeichnet die Filmautorin Natascha Pflaumbaum die Entstehung der documenta 13 des Jahres 2012 nach. Sie hat Künstler in ihren Ateliers in New York City, Mexico City und London besucht, sie begleitete die damalige documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev in den Monaten vor der Eröffnung in Kassel und folgte ihr exklusiv an den Ort, der neben Kassel das eigentliche künstlerische Zentrum dieser documenta 13 war...

      Nacht von Sonntag auf Montag, 12.06.17
      01:45 - 02:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Die documenta in Kassel dauert jeweils 100 Tage und ist die weltweit größte und spektakulärste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. In ihrer einstündigen Dokumentation zeichnet die Filmautorin Natascha Pflaumbaum die Entstehung der documenta 13 des Jahres 2012 nach. Sie hat Künstler in ihren Ateliers in New York City, Mexico City und London besucht, sie begleitete die damalige documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev in den Monaten vor der Eröffnung in Kassel und folgte ihr exklusiv an den Ort, der neben Kassel das eigentliche künstlerische Zentrum dieser documenta 13 war...

       

      Die documenta in Kassel dauert jeweils 100 Tage und ist die weltweit größte und spektakulärste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. In ihrer einstündigen Dokumentation zeichnet die Filmautorin Natascha Pflaumbaum die Entstehung der documenta 13 des Jahres 2012 nach. Sie hat Künstler in ihren Ateliers in New York City, Mexico City und London besucht, sie begleitete die damalige documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev in den Monaten vor der Eröffnung in Kassel und folgte ihr exklusiv an den Ort, der neben Kassel das eigentliche künstlerische Zentrum dieser documenta 13 war, bis zur Eröffnung aber vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde.

      Die documenta 13 hat kein Thema, auch kein Konzept, sie ist ein Geisteszustand - losgelöst aus Raum und Zeit, sagt Carolyn Christov-Bakargiev, allenfalls zu vergleichen mit einem Tanz. Carolyn Christov-Bakargiev versteht sich als Choreografin der etwa 160 Künstler aus aller Welt, deren Arbeiten in Kassel zu sehen waren. Sie bestückten keine Ausstellung, sondern zeigten in ihren Werken ihre Haltung zu zentralen philosophischen Themen, die für Christov-Bakargiev in der Luft liegen. „Zusammenbruch und Wiederaufbau“ ist eines davon, dem Carolyn Christoph Bakargiev nachspürte - inspiriert durch die im Zweiten Weltkrieg zerstörte documenta-Stadt Kassel.

      Der Film folgt dem Konzept der documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev, die schon lange vor der eigentlichen Eröffnung der documenta 13 mit Vorträgen, Kunst-Projekten und den „100 Notizbüchern“ zu einem die Welt umspannenden Diskurs über die wichtigsten Themen der documenta eingeladen hatte. Die Dokumentation nimmt darum Künstler und die Entstehung ihrer documenta-Werke in den Blick. Sie zeigt den Prozess des Machens eines Kunstwerkes als Experimentieren und Ringen um eine Haltung, und sie zeigt, wie sich Kassel in den letzten 100 Tagen vor der Ausstellungseröffnung zur Weltmetropole zeitgenössischer Kunst verwandelte. So vermittelt sich ein sehr ungewöhnliches Verständnis von dem, was „Kunst“ im Jahre 2012 sein kann, ist und leisten soll.

      Eine Nacht für ... die documenta

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 12.06.17
      01:45 - 02:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.02.2021