• 17.03.2018
      21:05 Uhr
      Die Alpen - Eine große Geschichte Dokumentation Deutschland 2017 | arte
       

      Die Dokumentation ist eine Zeitreise durch die Natur- und Kulturgeschichte des höchsten Gebirgszugs in Europa: die Alpen. Im Zentrum der aufwendig produzierten Dokumentation steht, wie der Mensch seit der Steinzeit die Alpen für sich nutzbar machte. Die Autoren schlagen dabei einen Bogem vom Mord am Ötzi über den Alpenmythos Wilhelm Tell bis hin zu den Pionieren des Alpinismus in neuerer Zeit.

      Samstag, 17.03.18
      21:05 - 22:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Die Dokumentation ist eine Zeitreise durch die Natur- und Kulturgeschichte des höchsten Gebirgszugs in Europa: die Alpen. Im Zentrum der aufwendig produzierten Dokumentation steht, wie der Mensch seit der Steinzeit die Alpen für sich nutzbar machte. Die Autoren schlagen dabei einen Bogem vom Mord am Ötzi über den Alpenmythos Wilhelm Tell bis hin zu den Pionieren des Alpinismus in neuerer Zeit.

       

      Stab und Besetzung

      Florian Breier

      Die Alpen bilden Europas mächtigste Gebirgsbarriere. Ihre Täler sind die Heimat von 14 Millionen Menschen und Urlaubsort unzähliger Touristen, die dort wandern, Ski fahren oder nur ausspannen wollen. Doch wie hat der Mensch diese Bergwildnis erobert?

      Bereits Ötzi war für das alpine Leben perfekt ausgerüstet. Der Fund seiner Mumie 1991 war eine wissenschaftliche Sensation. In der Bronzezeit lockten wertvolle Bodenschätze Siedler in die Alpen. Kupfer wurde zum begehrten Rohstoff und Motor der alpinen Entwicklung. Die Almwirtschaft entstand in dieser Epoche. So wurde schon früh aus einer urwüchsigen Bergwildnis eine Kulturlandschaft.
      Wilhelm Tell, der mittelalterliche Alpenrevoluzzer, inspiriert die Schweizer bis heute und ist eine wichtige Symbolfigur der Eidgenossen, auch wenn der legendäre Armbrustschütze nie gelebt hat.

      In der frühen Neuzeit bezwangen die ersten französischen Bergsteiger mit Leitern den Mont Aiguille. Doch erst 300 Jahre später begann mit der Eroberung des Montblanc das goldene Zeitalter des Alpinismus. Es waren Bergsteiger, die die Alpen den breiten Massen bekannt machten und den Boden für Touristen bereiteten. Seil- und Zahnradbahnen brachten sie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts bequem auf entlegene Alpengipfel.

      Seit den 1950er Jahren erleben die Alpen einen Boom. Nie zuvor lebten mehr Menschen dort. Und jedes Jahr verbringen Millionen von Besuchern ihren Urlaub in den Alpen. Deutlich wird, dass die Alpen im Lauf ihrer Geschichte von einer unwirtlichen Gebirgsbarriere zum Sehnsuchtsort, zum Symbol unberührter Natur und ursprünglichen Lebens wurden.

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