• 23.05.2023
      19:20 Uhr
      Kulturzeit Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD | 3sat
       

      Themen:

      • Die offene Gesellschaft in der Krise
      • Iran: Opfer der Revolution
      • Helga Schubert über die Pflege ihres kranken Mannes: "Der heutige Tag - ein Stundenbuch der Liebe"
      • Architektur-Biennale in Venedig: Österreich-Pavillon

      Dienstag, 23.05.23
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Die offene Gesellschaft in der Krise
      • Iran: Opfer der Revolution
      • Helga Schubert über die Pflege ihres kranken Mannes: "Der heutige Tag - ein Stundenbuch der Liebe"
      • Architektur-Biennale in Venedig: Österreich-Pavillon

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Cécile Schortmann
      • Die offene Gesellschaft in der Krise

      Die Gesellschaft scheint sich in Krisenzeiten immer stärker in verhärtete Lager zu spalten. Konservative, rechte Politiker und Publizisten entfachen wahre Stürme der Entrüstung gegen ein Heizungstauschgesetz, gegen wokes Gendern, gegen Fleischverzicht, gegen Klima-Aktivismus. Angeblich, so der Vorwurf, drohe die Einschränkung der individuellen Freiheit in einer libertären Gesellschaft. Doch wie begründet ist diese Angst tatsächlich, wie viel davon ist nur medial erzeugt und wie stark behindert sie eigentlich vernünftige und dringend notwendige Entscheidungen und Entwicklungen für die Zukunft? Die Soziologen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey haben sich die jüngsten Entwicklungen in unserer Gesellschaft genauer angesehen für ihr Buch "Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus".

      • Iran: Opfer der Revolution

      Erfan und Milad protestierten gegen das Regime und wurden gezielt beschossen. Bis heute tragen sie Kugeln im Körper. Die Regierung Irans will abschrecken und bestraft die Demonstranten mit brutaler Härte.

      • Helga Schubert über die Pflege ihres kranken Mannes: "Der heutige Tag - ein Stundenbuch der Liebe"

      Vor zwei Jahren, mit 80, wird Helga Schubert die älteste Preisträgerin des Ingeborg-Bachmann-Preises. Ihr Erzählband "Vom Aufstehen" von 2021 wird inzwischen in der 18. Auflage verkauft. Mit ihrem Text über die problematische Mutter-Tochter-Beziehung trifft sie den Nerv der Leserschaft. Jetzt erscheint ihr neues Buch "Der heutige Tag". Darin beschreibt sie die Pflege ihres Mannes, der an Bett und Rollstuhl gefesselt ist. Sie selbst übernimmt diese Pflege, 24/7, wie man neudeutsch sagt. Seit einem halben Jahrhundert sind sie zusammen. Ihren Mann, den Maler und ehemaligen Psychologie-Professor, lernte sie beim Studium der Psychologie an der Humboldt Universität in Berlin kennen. Sie war seine Studentin. Später arbeitete sie als Psychotherapeutin. Seit den 1960er Jahren schreibt sie täglich, und seit 1976 war sie unter ständiger Beobachtung der Stasi.

      Neben der Pflegesituation, die Helga Schubert wie immer sehr geradeheraus beschreibt - Nebensätze mag sie nicht - erzählt sie auch von der Enge, die sie immer empfunden hat in der DDR. Doch ihr Mann wollte bleiben. Insofern erzählt sie eigentlich von einer großen, lebenslangen, Liebe zu einem Menschen. Der Untertitel des Buches lautet nicht umsonst "Ein Stundenbuch der Liebe".

      • Architektur-Biennale in Venedig: Österreich-Pavillon

      Venedig steht seit dieser Woche ganz im Zeichen der Architekturbiennale. Der österreichische Beitrag im Pavillon von Josef Hoffmann hat das Problem des Massentourismus in Venedig zum Thema gemacht - und sich damit den Unmut der Biennale-Leitung zugezogen.

      "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

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