• 01.02.2015
      11:15 Uhr
      Im Dialog Michael Krons mit Prof. Rainer Mausfeld | phoenix
       

      Wie schnell sind Menschen bereit, im Kampf gegen den Terror ihre Menschlichkeit aufzugeben? Dieser Frage geht Michael Krons bei Im Dialog mit dem Kieler Professor für Psychologie Prof. Rainer Mausfeld nach. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde in den Vereinigten Staaten durch die Bush Administration Folter im Kampf gegen den Terror legalisiert. Folter ist heute offenbar in der Politik vieler Staaten kein Tabu und ein Diskussionsthema, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung vor den Taten Einzelner zu schützen. Dies steht jedoch im Widerspruch zur Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit.

      Sonntag, 01.02.15
      11:15 - 11:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

      Wie schnell sind Menschen bereit, im Kampf gegen den Terror ihre Menschlichkeit aufzugeben? Dieser Frage geht Michael Krons bei Im Dialog mit dem Kieler Professor für Psychologie Prof. Rainer Mausfeld nach. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde in den Vereinigten Staaten durch die Bush Administration Folter im Kampf gegen den Terror legalisiert. Folter ist heute offenbar in der Politik vieler Staaten kein Tabu und ein Diskussionsthema, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung vor den Taten Einzelner zu schützen. Dies steht jedoch im Widerspruch zur Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit.

       

      Wie schnell sind Menschen bereit, im Kampf gegen den Terror ihre Menschlichkeit aufzugeben? Dieser Frage geht Michael Krons bei Im Dialog mit dem Kieler Professor für Psychologie Prof. Rainer Mausfeld nach.

      Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde in den Vereinigten Staaten durch die Bush Administration Folter im Kampf gegen den Terror legalisiert. Folter ist heute offenbar in der Politik vieler Staaten kein Tabu und ein Diskussionsthema, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung vor den Taten Einzelner zu schützen.
      Dies steht jedoch im Widerspruch zur Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit. Prof. Rainer Mausfeld meint, es reicht nur ein wenig , damit eine Gesellschaft bereit ist, Folter als mögliches Mittel staatlicher Gewalt zu akzeptieren. Er sieht daher die Notwendigkeit, die rechtlichen Balken , die nach den blutigen Erfahrungen der Menschheitsgeschichte eingezogen worden sind, immer wieder zu verteidigen und zu stärken.

      Der 1949 geborene Professor für Allgemeine Psychologie studierte zudem Mathematik und Philosophie an der Universität Bonn und war von 1995 bis 1996 Leiter einer internationalen Forschungsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Menschenrechtsverletzungen.

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