• 02.08.2020
      15:05 Uhr
      Hotel-Legenden (2/4) Das Bristol in Paris | arte Mediathek
       

      Die Geschichte des Hotels Le Bristol ist eng verbunden mit dem Schicksal seines Gründers. Hippolyte Jammet musste während der 30er und 40er Jahre viele Rückschläge ertragen, bevor er das erreichte, wovon er immer träumte: eines der besten Luxushotels in Paris zu schaffen. Bis heute gehört das Bristol zu den ersten Adressen, wegen seiner Diskretion auch „Hotel des Schweigens“ genannt. Während des Zweiten Weltkriegs war es in Paris das einzige Hotel, das nicht von den Deutschen besetzt wurde. Das brachte Hippolyte Jammet später den Vorwurf der Kollaboration ein, obwohl er jahrelang den jüdischen Architekten Leo Lerman versteckt hielt.

      Sonntag, 02.08.20
      15:05 - 16:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Die Geschichte des Hotels Le Bristol ist eng verbunden mit dem Schicksal seines Gründers. Hippolyte Jammet musste während der 30er und 40er Jahre viele Rückschläge ertragen, bevor er das erreichte, wovon er immer träumte: eines der besten Luxushotels in Paris zu schaffen. Bis heute gehört das Bristol zu den ersten Adressen, wegen seiner Diskretion auch „Hotel des Schweigens“ genannt. Während des Zweiten Weltkriegs war es in Paris das einzige Hotel, das nicht von den Deutschen besetzt wurde. Das brachte Hippolyte Jammet später den Vorwurf der Kollaboration ein, obwohl er jahrelang den jüdischen Architekten Leo Lerman versteckt hielt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Susanne Brand

      Das Pariser Hotel Le Bristol ist eng verbunden mit dem Schicksal seines Gründers Hippolyte Jammet und der Geschichte der Stadt. An der Rue du Faubourg Saint-Honoré, in unmittelbarer Nähe zum politischen Machtzentrum Frankreichs, eröffnet Hippolyte Jammet im April 1925 das erste Luxushotel von Paris. Absolute Diskretion ist von Anfang an sein Credo. Nichts darf nach außen dringen. Das gilt sowohl für Stars wie Josephine Baker, die den Charleston in die Tanzlokale der Stadt bringt und im Le Bristol logiert, als auch für Gäste, für die dieser Mantel des Schweigens überlebenswichtig ist.

      So hält Hippolyte Jammet während des Zweiten Weltkriegs den jüdischen Architekten Leo Lerman in Zimmer 106 versteckt. Vor der Nase der Besatzer und dennoch für sie unsichtbar renoviert er große Teile des Hotels, so dass es nach dem Krieg in nahezu perfektem Zustand ist.
      Die Dokumentation aus der vierteiligen Reihe „Hotel-Legenden“ erzählt Geschichte und Geschichten dieses Grandhotels, dessen Diskretion auch Konrad Adenauer, Queen Elizabeth, Angela Merkel oder Leonardo DiCaprio schätzten und schätzen.

      Die Regisseurin Susanne Brand begibt sich in ihrem Film auf die Spuren des Hotelgründers und sprach mit Pierre Jammet, dem Sohn von Hippolyte, kurz vor seinem Tod über die schicksalhaften Jahre seines ersten Zuhauses - dem Hotel Le Bristol in Paris.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2020

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