• 13.02.2020
      02:35 Uhr
      Der Paraná - Ein Fluss wie das Meer Durch Argentinien ins Delta | arte
       

      Der dritte und letzte Teil durchquert Argentinien auf über 1.500 Kilometern. Im Gaucho-Land zeigt sich der Paraná sehr vielfältig: Traditionelle Landwirtschaft im beschaulichen Misiones, Barkassen-Züge und Überseefrachter, die Waren über den Schifffahrts-Highway transportieren, das einzigartige Sumpfgebiet Esteros del Iberá, wo Cowboys mit Pferden schwimmen und Biologen den Jaguar wieder ansiedeln wollen. Aber auch in Argentinien sind der Strom und die Natur in Gefahr, was nicht zuletzt im Paraná-Delta deutlich wird, wo die Wasserverschmutzung ein ernsthaftes Problem darstellt.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 13.02.20
      02:35 - 03:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der dritte und letzte Teil durchquert Argentinien auf über 1.500 Kilometern. Im Gaucho-Land zeigt sich der Paraná sehr vielfältig: Traditionelle Landwirtschaft im beschaulichen Misiones, Barkassen-Züge und Überseefrachter, die Waren über den Schifffahrts-Highway transportieren, das einzigartige Sumpfgebiet Esteros del Iberá, wo Cowboys mit Pferden schwimmen und Biologen den Jaguar wieder ansiedeln wollen. Aber auch in Argentinien sind der Strom und die Natur in Gefahr, was nicht zuletzt im Paraná-Delta deutlich wird, wo die Wasserverschmutzung ein ernsthaftes Problem darstellt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sebastian Saam

      Der dritte und letzte Teil der Flussreise entlang des Paraná führt fast 1.500 Kilometer durch Argentinien; von den tropischen Regionen des Nordostens bis vor die Tore der Hauptstadt Buenos Aires, wo der Paraná in das riesige Delta des Río de la Plata mündet, der schließlich in den Atlantik fließt.

      In der Provinz Misiones ist das hektische Treiben der Millionenmetropole noch weit entfernt. Hier will ein argentinisches Fotomodell, Tochter deutscher Teefarmer, die Schönheit seiner fruchtbaren Heimat erhalten und das Bewusstsein für die Umwelt schärfen.

      Gerade der wenig bekannte Nordosten Argentiniens hat eindrucksvolle Landschaften zu bieten, wie beispielsweise das zweitgrößte Sumpfgebiet der Welt: die Esteros del Iberá. Dort versuchen Biologen den Jaguar wieder einzuführen, von dem es landesweit nur noch einige Hundert Exemplare gibt.
      Weiter flussabwärts wird der Paraná zunehmend zu einem internationalen Seeweg. Paraguay und Bolivien verschiffen von San Lorenzo aus ihre Waren auf die Weltmeere, der riesige Hafen ist ein Spiegelbild der überregionalen Bedeutung, die der Fluss an dieser Stelle hat.

      Bevor der Paraná schließlich ins offene Meer mündet, erinnert ein langjähriger Umweltaktivist im Paraná-Delta daran, wie die zunehmende Urbanisierung dieses Rückzugsgebietes der Millionenstadt Buenos Aires schwere Umweltprobleme geschaffen hat, die seine Bewohner vor Herausforderungen stellen.

      Aus der Luft, zu Wasser und zu Land folgt die dreiteilige Dokumentationsreihe dem Paraná flussabwärts durch Argentinien, Paraguay und Brasilien bis zum Delta. Eine faszinierende Welt, die hierzulande wenig bekannt ist. Was wird getan, um diese einzigartigen Naturschätze zu erhalten? Die Reihe porträtiert neben Flora und Fauna Menschen, die sich auf ungewöhnliche Weise für den Erhalt ihres Lebensraums einsetzen.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2019

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