• 16.12.2018
      22:05 Uhr
      Sergio Leone - Spiel mir das Lied von Amerika Dokumentation Frankreich 2018 | arte
       

      Sergio Leone, lange Zeit vor allem als Erfinder des Italowestern berühmt, genießt mittlerweile allgemeine Anerkennung in der Kinowelt: Er war Vorreiter des New Hollywood und - nach eigener Aussage - einer der "Paten" von Quentin Tarantino. In jungen Jahren war das Leben des Sohns eines italienischen Filmpioniers von Angst vor dem Faschismus und Träumen von Amerika geprägt. Die Pariser Cinémathèque française zeigt ab dem 10. Oktober 2018 eine Retrospektive zu Sergio Leone. ARTE lässt aus diesem Anlass das bewegte Leben des Regisseurs von "Spiel mir das Lied vom Tod" Revue passieren.

      Sonntag, 16.12.18
      22:05 - 23:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Sergio Leone, lange Zeit vor allem als Erfinder des Italowestern berühmt, genießt mittlerweile allgemeine Anerkennung in der Kinowelt: Er war Vorreiter des New Hollywood und - nach eigener Aussage - einer der "Paten" von Quentin Tarantino. In jungen Jahren war das Leben des Sohns eines italienischen Filmpioniers von Angst vor dem Faschismus und Träumen von Amerika geprägt. Die Pariser Cinémathèque française zeigt ab dem 10. Oktober 2018 eine Retrospektive zu Sergio Leone. ARTE lässt aus diesem Anlass das bewegte Leben des Regisseurs von "Spiel mir das Lied vom Tod" Revue passieren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jean-François Giré

      Mit dem Satz "Es war einmal …" beginnt die Dokumentation wie ein Märchen. Sie zeichnet den Werdegang Sergio Leones anhand der drei großen Themen seines Lebens nach: Filme, Freundschaft und Familie.

      Der Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin wuchs zu Zeiten des Faschismus auf. Er widmete sein Leben dem Kino, war Italiens jüngster Regieassistent und wirkte an über 50 Filmen mit. Als der klassische US-Western in den 60er Jahren aus der Mode geriet, erfand Leone den Italowestern; eine ästhetische Revolution, nicht zuletzt durch den Einsatz der Musik.

      Sie verleiht den Filmen etwas Opernhaftes. Das neue Genre machte den unbekannten Schauspieler Clint Eastwood zum Star und Leone zum Milliardär. Mit nur sieben eigenen Regiearbeiten schuf Sergio Leone ein international überaus erfolgreiches Lebenswerk, das bis heute Regisseure auf der ganzen Welt beeinflusst. Anhand von Archivmaterial und neuen Aufnahmen von Orten seiner Kindheit in Rom sowie von den andalusischen Landschaften, in denen Leone seine persönliche Sicht des Wilden Westens inszenierte, zeichnet die Dokumentation die Entwicklung seines filmischen Schaffens von der berühmten Dollar-Trilogie bis zur Amerika-Trilogie nach. Unveröffentlichte Tonaufnahmen und die Erzählungen von Wegbegleitern lassen Stück für Stück die Persönlichkeit des Regisseurs sichtbar werden.

      Zu Wort kommen auch Freunde Leones wie der italienische Regisseur Luca Verdone und der französische Biograph Noël Simsolo, sein Stammkomponist Ennio Morricone, der Drehbuchautor Luciano Vincenzoni sowie zwei seiner Schauspielstars: Clint Eastwood und Claudia Cardinale.

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      Sonntag, 16.12.18
      22:05 - 23:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.07.2019