• 15.12.2018
      22:30 Uhr
      Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin (8) Die Jahre 1982, 1983, 1984 | ARD-alpha
       

      1982 wurde in Westberlin SMOG-Alarm ausgerufen, der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan besuchte Westberlin, der Ostberliner Pfarrer Rainer Eppelmann und der Dissident Robert Havemann veröffentlichten ihren „Berliner Appell“ und forderten Abrüstung und Meinungsfreiheit in der DDR. André Herzberg, Sänger und Frontmann der Ostberliner Band „Pankow“, erinnert sich an eine trostlose und monotone Arbeitswelt der Jugendlichen in der DDR. In West-Berlin fürchtet der Schlosser Erhard Bartels um seinen Arbeitsplatz bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt, der AEG-Telefunken.

      Samstag, 15.12.18
      22:30 - 23:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      1982 wurde in Westberlin SMOG-Alarm ausgerufen, der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan besuchte Westberlin, der Ostberliner Pfarrer Rainer Eppelmann und der Dissident Robert Havemann veröffentlichten ihren „Berliner Appell“ und forderten Abrüstung und Meinungsfreiheit in der DDR. André Herzberg, Sänger und Frontmann der Ostberliner Band „Pankow“, erinnert sich an eine trostlose und monotone Arbeitswelt der Jugendlichen in der DDR. In West-Berlin fürchtet der Schlosser Erhard Bartels um seinen Arbeitsplatz bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt, der AEG-Telefunken.

       

      1982 wurde in Westberlin SMOG-Alarm ausgerufen, der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan besuchte Westberlin, der Ostberliner Pfarrer Rainer Eppelmann und der Dissident Robert Havemann veröffentlichten ihren „Berliner Appell“ und forderten Abrüstung und Meinungsfreiheit in der DDR. André Herzberg, Sänger und Frontmann der Ostberliner Band „Pankow“, erinnert sich an eine trostlose und monotone Arbeitswelt der Jugendlichen in der DDR. In West-Berlin fürchtet der Schlosser Erhard Bartels um seinen Arbeitsplatz bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt, der AEG-Telefunken.

      1983 empfing DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker den Westberliner Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker, Transitreisende starben bei Grenzkontrollen, Udo Lindenberg trat im Ostberliner Palast der Republik auf und in beiden Teilen der Stadt demonstrierten tausende Menschen für Frieden und Abrüstung. Die Westberlinerin Eva Quistorp und die Ostberlinerin Jutta Seidel erinnern sich an die gegenseitige Unterstützung bei den Aktionen „Frauen für den Frieden“ und an Demonstration der Westfrauen für die verhafteten Ostberlinerinnen Bärbel Bohley und Ulrike Poppe. Der Ostberliner Fotograf und Lindenberg-Fan Nikolaus Becker spricht von seinen Hoffnungen, beim Konzert des West-Rockers.

      1984 übergab die DDR-Reichsbahn die S-Bahn im Westteil der Stadt an den Westberliner Senat, DDR-Grenzer bauten aus optischen Gründen Panzersperren an der Mauer ab und in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin harrten DDR-Bürger aus und hofften auf ihre Ausreise. Der damalige Regieassistent und spätere Spielleiter des neuen Friedrichstadtpalastes Jürgen Nass erinnert sich an die Eröffnung des Hauses im Herzen Ost-Berlins. Die 20-jährige Inge Albrecht aus Ost-Berlin erzählt von ihren Tagen in der Ständigen Vertretung und ihrer glücklichen Ausreise nach West-Berlin. Hans-Otto Bräutigam, damals Leiter der Ständigen Vertretung, erinnert sich ebenfalls an diese dramatischen Tage.

      Die Reihe dokumentiert den Alltag der Menschen in der berühmtesten geteilten Stadt der Welt: von den Monaten vor dem Mauerbau 1961 bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990. In sich geschlossene Jahreschroniken erzählen, was damals West und Ost bewegte. "Mauerjahre" ist eine Berlin-Chronik im Nachrichtenformat - kompakt, informativ und unterhaltsam. In jedem Jahr kommen Zeitzeugen aus beiden Teilen der Stadt zu Wort und erzählen von ihrem Leben in der geteilten Stadt.

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