• 12.11.2018
      22:05 Uhr
      Fakt ist! Aus Erfurt Wer holt die Kinder? Wie gerecht läuft Partnerschaft heute? - ARD-Themenwoche "Gerechtigkeit“ | MDR FERNSEHEN
       

      Gäste u.a.:

      • Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig und Vorsitzender des Kinder- und Familienbeirates der Stadt
      • Bernd Mitsch, Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte
      • Heike Taubert, Thüringens Finanzministerin
      • Nicole Höchst, AfD, Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

      Moderation: Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger

      Montag, 12.11.18
      22:05 - 23:03 Uhr (58 Min.)
      58 Min.

      Gäste u.a.:

      • Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig und Vorsitzender des Kinder- und Familienbeirates der Stadt
      • Bernd Mitsch, Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte
      • Heike Taubert, Thüringens Finanzministerin
      • Nicole Höchst, AfD, Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

      Moderation: Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger

       

      "Emanzipation hin oder her - mit der Familiengründung geht aktuell oft ein Rückfall in traditionelle Rollenbilder einher", stellt der Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig Georg Teichert fest. Der Vorsitzende des Kinder- und Familienbeirates der Stadt beklagt, dass Frauen immer noch überwiegend die unbezahlte Familienarbeit leisteten und dafür eine schlechtere Alterssicherung in Kauf nehmen müssten. Doch auch für Männer läuft nicht alles super - so beobachtet Bernd Mitsch, der Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte, dass Männer nach wie vor von der Gesellschaft auf geschlechterspezifische Rollen festgelegt werden. Für Thüringens Finanzministerin Heike Taubert ist es ganz klar, dass junge Frauen heute ihre guten Ausbildungen nutzen wollten. Sie freut sich über das neu geregelte Bundeselterngeld, das für mehr Gerechtigkeit zwischen den Partnern sorge. Bei einem Besuch in einer elften Klasse hätten immerhin die Hälfte der Jungs ihr gesagt, sie wollten mal Elternzeit nehmen. Nicole Höchst, die für die AfD im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sitzt, findet hingegen, dass der Staat nicht ohne Not in Partnerschaften hineinregieren sollte. Sie beobachtet in vielen staatlichen Bestrebungen ein Rütteln an den Grundfesten der klassischen "Vater-Mutter-Kind-Familie".

      Was heißt denn gerechte Rollenverteilung in einer Partnerschaft? Welche Rahmenbedingungen können Politik und Wirtschaft schaffen, um die Wahlmöglichkeiten für Mann und Frau zu erweitern? Wieso halten sich vermeintlich überwundene Rollen-Klischees so hartnäckig?

      Gäste u.a.:

      • Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig und Vorsitzender des Kinder- und Familienbeirates der Stadt
      • Bernd Mitsch, Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte
      • Heike Taubert, Thüringens Finanzministerin
      • Nicole Höchst, AfD, Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

      Moderation: Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger

      "Emanzipation hin oder her - mit der Familiengründung geht aktuell oft ein Rückfall in traditionelle Rollenbilder einher", stellt der Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig Georg Teichert fest. Der Vorsitzende des Kinder- und Familienbeirates der Stadt beklagt, dass Frauen immer noch überwiegend die unbezahlte Familienarbeit leisteten und dafür eine schlechtere Alterssicherung in Kauf nehmen müssten. Doch auch für Männer läuft nicht alles super - so beobachtet Bernd Mitsch, der Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte, dass Männer nach wie vor von der Gesellschaft auf geschlechterspezifische Rollen festgelegt werden. Für Thüringens Finanzministerin Heike Taubert ist es ganz klar, dass junge Frauen heute ihre guten Ausbildungen nutzen wollten. Sie freut sich über das neu geregelte Bundeselterngeld, das für mehr Gerechtigkeit zwischen den Partnern sorge. Bei einem Besuch in einer elften Klasse hätten immerhin die Hälfte der Jungs ihr gesagt, sie wollten mal Elternzeit nehmen. Nicole Höchst, die für die AfD im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sitzt, findet hingegen, dass der Staat nicht ohne Not in Partnerschaften hineinregieren sollte. Sie beobachtet in vielen staatlichen Bestrebungen ein Rütteln an den Grundfesten der klassischen "Vater-Mutter-Kind-Familie".

      Was heißt denn gerechte Rollenverteilung in einer Partnerschaft? Welche Rahmenbedingungen können Politik und Wirtschaft schaffen, um die Wahlmöglichkeiten für Mann und Frau zu erweitern? Wieso halten sich vermeintlich überwundene Rollen-Klischees so hartnäckig?

      Gäste u.a.:

      • Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig und Vorsitzender des Kinder- und Familienbeirates der Stadt
      • Bernd Mitsch, Leiter einer Stendaler Kindertagesstätte
      • Heike Taubert, Thüringens Finanzministerin
      • Nicole Höchst, AfD, Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

      Moderation: Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger

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      ARD-Themenwoche 2018 „Gerechtigkeit“

      Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft - darum geht es in der ARD-Themenwoche vom 11. bis 17. November 2018. "Gerechtigkeit ist ein Thema, das alle angeht", so NDR-Intendant Lutz Marmor, dessen Sender in diesem Jahr federführend für die Themenwoche ist. Volker Herres, Programmdirektor des Ersten, erklärt: "Eine Gesellschaft hält nur zusammen, wenn jeder sich in seiner Würde gerecht behandelt fühlt."
      Alle Fernseh- und Radioprogramme sowie die Online-Angebote der ARD beschäftigen sich vielfältig mit dem Thema und laden zur Diskussion ein. Die Genres reichen von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam und spielerisch. Die ARD-Themenwoche gibt es seit 2006 – ihr Ziel ist es, gesellschaftlich relevante Fragen breit und vielfältig aufzunehmen, viele Menschen damit zu erreichen und nachhaltig eine öffentliche, sachliche Diskussion anzustoßen.

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      ARD-Themenwoche 2018 „Gerechtigkeit“

      Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft - darum geht es in der ARD-Themenwoche vom 11. bis 17. November 2018. "Gerechtigkeit ist ein Thema, das alle angeht", so NDR-Intendant Lutz Marmor, dessen Sender in diesem Jahr federführend für die Themenwoche ist. Volker Herres, Programmdirektor des Ersten, erklärt: "Eine Gesellschaft hält nur zusammen, wenn jeder sich in seiner Würde gerecht behandelt fühlt."
      Alle Fernseh- und Radioprogramme sowie die Online-Angebote der ARD beschäftigen sich vielfältig mit dem Thema und laden zur Diskussion ein. Die Genres reichen von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam und spielerisch. Die ARD-Themenwoche gibt es seit 2006 – ihr Ziel ist es, gesellschaftlich relevante Fragen breit und vielfältig aufzunehmen, viele Menschen damit zu erreichen und nachhaltig eine öffentliche, sachliche Diskussion anzustoßen.

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