• 23.04.2020
      02:20 Uhr
      Die Spur der Täter Kunstfälscher ergaunert 16 Mio. Euro mit Neuschöpfungen namhafter Maler | MDR FERNSEHEN
       

      Mitte der 1990er Jahre tauchte bei der Berliner Polizei das erste Mal der Name Wolfgang Fischer im Zusammenhang mit gefälschten Bildern auf. Da begann die Suche des Landeskriminalamtes (LKA) nach dem Verdächtigen, blieb aber über Jahre erfolglos. Das hatte zwei Gründe. Zum einen heiratete Fischer und hieß danach Beltracchi. Zum anderen hatten er und seine Frau Deutschland verlassen und brachten von Südfrankreich aus ungestört gefälschte Bilder in den Umlauf. Damit verdiente das Paar Millionen und lebte im Luxus. nicht nur schwierig Beltracchi selbst aufzuspüren, sondern auch seine Bilder als Fälschungen zu entlarven.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 23.04.20
      02:20 - 02:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Mitte der 1990er Jahre tauchte bei der Berliner Polizei das erste Mal der Name Wolfgang Fischer im Zusammenhang mit gefälschten Bildern auf. Da begann die Suche des Landeskriminalamtes (LKA) nach dem Verdächtigen, blieb aber über Jahre erfolglos. Das hatte zwei Gründe. Zum einen heiratete Fischer und hieß danach Beltracchi. Zum anderen hatten er und seine Frau Deutschland verlassen und brachten von Südfrankreich aus ungestört gefälschte Bilder in den Umlauf. Damit verdiente das Paar Millionen und lebte im Luxus. nicht nur schwierig Beltracchi selbst aufzuspüren, sondern auch seine Bilder als Fälschungen zu entlarven.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Peter Escher

      Mitte der 1990er Jahre tauchte bei der Berliner Polizei das erste Mal der Name Wolfgang Fischer im Zusammenhang mit gefälschten Bildern auf. Da begann die Suche des Landeskriminalamtes (LKA) nach dem Verdächtigen, blieb aber über Jahre erfolglos. Das hatte zwei Gründe. Zum einen heiratete Fischer und hieß danach Beltracchi. Zum anderen hatten er und seine Frau Deutschland verlassen und brachten von Südfrankreich aus ungestört gefälschte Bilder in den Umlauf. Damit verdiente das Paar Millionen und lebte im Luxus.

      Es war nicht nur schwierig Beltracchi selbst aufzuspüren, sondern auch seine Bilder als Fälschungen zu entlarven. Er kopierte keine existierenden Gemälde, sondern verfolgte das Prinzip der Neuschöpfung. Besonders interessierten ihn Bilder von Künstlern, die seit der Nazizeit als verschollen galten. Diese Neuschöpfungen konnten Experten und Nachfahren der Maler überzeugen und die erklärten die Bilder für echt. Frau Beltracchi machte ihren verstorbenen Großvater zu einem renommierten Kunstsammler, aus dessen vermeintlichem Bestand sie die Neuschöpfung gewinnbringend an den Mann bringt.

      Doch trotz dieses trickreichen Vorgehens der beiden kamen Ende November 2006 in einer Schweizer Galerie Zweifel an der Echtheit des Gemäldes "Rotes Bild mit Pferden" auf, das von dem berühmten Künstler Heinrich Campendonk stammen soll. Ab da wurde es für die Beltracchis immer enger. Doch es dauerte noch vier Jahre Ermittlungsarbeit, bis das Betrügerpärchen überführt werden konnte.

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