• 14.11.2015
      03:12 Uhr
      Der Untergang der Pamir (2/2) Fernsehfilm Deutschland 2006 | Das Erste
       

      Ein alarmierender Funkspruch erreicht die Pamir: Der Hurrikan Carrie" folgt ihrem Kurs. Zum Ausweichen ist es zu spät. Von Minute zu Minute nimmt der Sturm zu. Unter Deck verrutschen die 4.000 Tonnen Gerste und drücken die Pamir immer weiter auf die Seite - bis sie schließlich im tosenden Atlantik versinkt. Acki und neun weitere Kameraden können sich auf das Wrack eines Rettungsbootes in Sicherheit bringen. Ohne Trinkwasser, ohne Essen, bleibt ihnen nur die Hoffnung auf schnelle Rettung. Inzwischen hat die bis dato größte Suchaktion zur Rettung Schiffsbrüchiger begonnen.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 14.11.15
      03:12 - 04:41 Uhr (89 Min.)
      89 Min.
      VPS 03:15
      Geänderte Sendezeit!
      Dolby

      Ein alarmierender Funkspruch erreicht die Pamir: Der Hurrikan Carrie" folgt ihrem Kurs. Zum Ausweichen ist es zu spät. Von Minute zu Minute nimmt der Sturm zu. Unter Deck verrutschen die 4.000 Tonnen Gerste und drücken die Pamir immer weiter auf die Seite - bis sie schließlich im tosenden Atlantik versinkt. Acki und neun weitere Kameraden können sich auf das Wrack eines Rettungsbootes in Sicherheit bringen. Ohne Trinkwasser, ohne Essen, bleibt ihnen nur die Hoffnung auf schnelle Rettung. Inzwischen hat die bis dato größte Suchaktion zur Rettung Schiffsbrüchiger begonnen.

       

      Stab und Besetzung

      Kadett Josef Pütz Marlon Kittel
      Kadett Bernd Russek Volker Bruch
      Hilfsmaat Fritz Stöve Tobias Schenke
      Leichtmatrose Uwe Brehme Christian Kahrmann
      Chief Helmut Klimsch Tilo Prückner
      Victor Reetz Benjamin Sadler
      Klara Lange "Klärchen" Karoline Teska
      Heikedine Lewerenz Elena Uhlig
      Alexander Lüders "Acki" Klaus J. Behrendt
      Erster Offizier Hans Ewald Jan Josef Liefers
      Klaus Nissen "Globus" Dietmar Bär
      Kapitän Ludwig Lewerenz Herbert Knaup
      Kadett Carl-Friedrich v. Krempin Max Riemelt
      Kadett Bernd Ahlers "Stummel" Peter Becker
      Kadett Martin Prien Conrad Waligura
      Kadett Dirk Petermann Florian Jahr
      Regie Kaspar Heidelbach
      Musik Arno Steffen
      Kamera Daniel Koppelkamm
      Buch Fritz Müller-Scherz

      Alles ist ruhig. Eine Flaute zehrt an den Nerven der Mannschaft. Vier Wochen bewegen sie sich kaum von der Stelle. Dann erreicht ein alarmierender Funkspruch die Pamir: Der Hurrikan Carrie" folgt ihrem Kurs. Zum Ausweichen ist es zu spät. Von Minute zu Minute nimmt der Sturm zu. Schwere Brecher fegen über das Deck. Längst ist das Kommando all hands" gegeben. Heftig neigt sich die Pamir zur Seite. Acki gibt den Befehl, die Segel zu schlachten". Die Leinwand fliegt davon. Aber unter Deck verrutschen die 4.000 Tonnen Gerste. Sie drücken die Pamir immer weiter auf die Seite.

      Der Funker Nissen hämmert auf die Morsetaste. Wegen der extremen Schlagseite kann er sich kaum noch in seiner Funkbude halten - er weiß, wenn er jetzt unter Deck bleibt, ist das sein Tod: SOS-SOS-SOS von Pamir. Jagd auf uns zu. Deutsche Viermastbark in Gefahr zu sinken. Kapitän." Immer weiter neigt sich die Pamir zur Seite. Schon fällt klatschend die Takelage aufs Wasser. Das Deck verschwindet unter den Füßen der Männer. Viele können sich nicht mehr halten und stürzen in die Tiefe. Acki schafft es, sich in die schäumenden Wogen gleiten zu lassen. Gegen den Sturm anbrüllend sammelt er Kadetten und Seeleute um sich.

      In Zeichensprache macht Acki seinen Schützlingen klar, dass sie so schnell wie möglich vom Wrack des Seglers weg müssen. Jede Sekunde kann das Schiff sinken und sie alle mit in die Tiefe reißen! Zur gleichen Zeit versucht Ewald (Jan Josef Liefers), den in der Takelage verhedderten Kapitän (Herbert Knaup) zu befreien. Dann geht alles sehr schnell: Die Pamir sackt über den Bug weg und mit einem pfeifenden Geräusch, das sogar Sturm und Seegang übertönt, entweicht aus dem eisernen Schiffskörper die Luft. Eine gelbe Staubfontäne aus Gerste stiebt hoch in den Himmel. Dann versinkt die Pamir im tosenden Atlantik. Ewald und der Kapitän können sich nicht mehr retten. Acki und neun weitere Kameraden können sich auf das Wrack eines Rettungsbootes in Sicherheit bringen. Ein Wrack, in dem das Wasser steht und das ohne Bug und ohne Heck, nur wegen seiner Lufttanks überhaupt noch schwimmt. Ohne Trinkwasser, ohne Essen, bleibt ihnen nur die Hoffnung auf schnelle Rettung.

      Inzwischen hat die größte Suchaktion, die jemals zur Rettung von Schiffsbrüchigen organisiert worden ist, begonnen. Als nach zwei langen Tagen endlich ein amerikanischer Frachter das Rettungsboot entdeckt, sitzen neben Acki nur noch vier weitere Männer. Die anderen haben die Strapazen nicht überlebt. Mit gezückten Fotoapparaten steht die Mannschaft des Frachters an Deck, um die fünf Geretteten zu empfangen.

      Doch der Anblick, der sich ihnen bietet, lässt sie erstarren: Vor Glück weinend, verquollen und mit sich vom Salzwasser ablösender Haut stehen die Geschundenen vor ihnen. In diesem Moment macht niemand auch nur ein einziges Foto. Glücklich über die eigene Rettung müssen Acki und seine Gefährten erfahren, dass außer ihnen nur noch ein weiterer Kamerad den Untergang überlebt hat. Als die fünf einige Tage später auf dem Rollfeld des Hamburger Flughafens ankommen, werden sie von Journalisten und Kamerateams aus der ganzen Welt empfangen. Julle, die durch die Menge ihren Vater sieht, reißt sich von ihrer Oma los und rennt ihm entgegen. Endlich können sich die beiden wieder in die Arme nehmen.

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      03:12 - 04:41 Uhr (89 Min.)
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