• 29.07.2018
      18:40 Uhr
      Heidi Spielfilm Schweiz 1952 | 3sat
       

      Nachdem ihn die Dorfbewohner von Maienfeld der Mitschuld an einem Großbrand bezichtigt haben - einem Unglück, bei dem sein eigener Sohn den Tod fand - hat sich der Alp-Öhi verbittert in die Berge zurückgezogen. Dort lebt er auf der Alp mit seinem Enkelkind Heidi, die zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter im Einklang mit der Natur aufwächst. Doch dann kommt Heidis Tante Dete zu Besuch und nimmt das Mädchen mit sich in die Großstadt.

      Sonntag, 29.07.18
      18:40 - 20:15 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Nachdem ihn die Dorfbewohner von Maienfeld der Mitschuld an einem Großbrand bezichtigt haben - einem Unglück, bei dem sein eigener Sohn den Tod fand - hat sich der Alp-Öhi verbittert in die Berge zurückgezogen. Dort lebt er auf der Alp mit seinem Enkelkind Heidi, die zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter im Einklang mit der Natur aufwächst. Doch dann kommt Heidis Tante Dete zu Besuch und nimmt das Mädchen mit sich in die Großstadt.

       

      Stab und Besetzung

      Heidi   Elsbeth Sigmund
      Geissenpeter   Thomas Klameth
      Alpöhi   Heinrich Gretler
      Klara Sesemann Isa Günther
      Herr Sesemann Willy Birgel
      Fräulein Rottenmeier Anita Mey
      Sebastian   Theo Lingen
      Tante Dete Elsie Attenhofer
      Regie Luigi Comencini

      Das Waisenmädchen Heidi lebt mit seinem verbitterten Großvater, dem Alpöhi, auf der Alm. Am liebsten verbringt Heidi ihre Zeit mit dem Ziegenhirten Peter. Doch dann ändert sich ihr Leben.

      Der 1952 in schwarz-weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr- und Wanderjahre" von Johanna Spyri gilt noch heute als beste Adaption des Kinderbuchs.

      Eines Tages taucht Heidis Tante Dete auf der Alm auf. Sie steht in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann im Dienst. Die Tochter des Hauses, Klara, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante die ahnungslose Heidi, damit sie dem Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi Klaras Zuneigung. Klara blüht auf und überwindet sogar ihre Krankheit. Vielmehr noch gewinnt Heidi die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der strengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier, doch Heidi hat starkes Heimweh.

      Johanna Spyris 1880 erschienene Erzählung "Heidis Lehr- und Wanderjahre" zählt zu den größten Bucherfolgen aus der Schweiz. Nach einer eher kitschigen US-Version von 1937 mit dem Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle griff eine schweizerische Produktionsfirma die Vorlage 1952 auf. Der damals 36-jährige italienische Regisseur Luigi Comencini, der später als Spezialist für schwarze Komödien bekannt werden sollte, hatte bereits sein Talent im Umgang mit jugendlichen Darstellern bewiesen. In Elsbeth Sigmund als Heidi und Thomas Klameth als Geißenpeter fand er zwei ausgezeichnete Laien, die ihre Rollen ungekünstelt und mit viel Charme verkörperten. Für die Rolle des Alp-Öhi konnte Heinrich Gretler verpflichtet werden, einer der damals populärsten Schweizer Schauspieler. Mit "Heidi und Peter" (am 21.04.14 im Bayerischen Fernsehen) entstand 1955 eine Fortsetzung dieses Klassikers des Kinderfilms über die Erlebnisse des Bergbauernkindes in der Großstadt.

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      Sonntag, 29.07.18
      18:40 - 20:15 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.08.2018