• 23.09.2018
      22:45 Uhr
      Prélude für Debussy Dokumentarfilm Frankreich 2017 | arte
       

      Zwischen Romantik und Moderne: Vor hundert Jahren, am 25. März 1918, starb Claude Debussy in Paris. Es hat lange gedauert, bis Debussy die Anerkennung zuteilwurde, die ihm gebührt. Heute gilt die musikalische Größe des französischen Impressionisten als unbestritten. Er selbst offenbart sich in seinen Schriften als unangepasster, oft auch exzessiver Mensch. Der Film zeichnet anhand von Briefen, Aussagen heutiger Künstler, Archivmaterial und zahlreichen Ausschnitten aus Kompositionen die Stationen seines Lebens nach und bringt dem Zuschauer Debussys wegweisende Kompositionskunst nahe.

      Sonntag, 23.09.18
      22:45 - 23:40 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Zwischen Romantik und Moderne: Vor hundert Jahren, am 25. März 1918, starb Claude Debussy in Paris. Es hat lange gedauert, bis Debussy die Anerkennung zuteilwurde, die ihm gebührt. Heute gilt die musikalische Größe des französischen Impressionisten als unbestritten. Er selbst offenbart sich in seinen Schriften als unangepasster, oft auch exzessiver Mensch. Der Film zeichnet anhand von Briefen, Aussagen heutiger Künstler, Archivmaterial und zahlreichen Ausschnitten aus Kompositionen die Stationen seines Lebens nach und bringt dem Zuschauer Debussys wegweisende Kompositionskunst nahe.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Manuela Dalle

      Am 25. März 1918 starb Claude Debussy in Paris. Anlässlich des 100. Todestags des Komponisten erläutern zeitgenössische Künstler wie der Dirigent Philippe Jordan, die Sängerin Barbara Hannigan, der Pianist Alexandre Tharaud, der Choreograph Nicolas Le Riche, die Sopranistin Julie Fuchs und der Pianist Simon Ghraichy, was sie mit Debussy verbindet.

      Ihre Schilderungen machen deutlich, inwiefern der Komponist mit seiner Musik Neuland betrat, und liefern wertvolle Hinweise zum besseren Verständnis seines Werks. Die Dokumentation zeigt Debussy als Menschen und als Künstler im Paris des frühen 20. Jahrhunderts. Sie zeichnet die Stationen seines Lebens nach, schildert seine Schaffenskrisen und analysiert die Kontroversen, die er durch seine Musik und seine Schriften auslöste.

      Bislang unveröffentlichte Interviews, beispielsweise mit der Pianistin Marguerite Long, Archivaufnahmen mit großen Debussy-Interpreten wie Samson François, Leonard Bernstein oder Pierre Boulez sowie Konzertmitschnitte ("Pelléas et Mélisande", "Prélude à l'après-midi d'un faune") machen Lust darauf, noch tiefer in die Welt des großen Komponisten einzutauchen. Die Dokumentation bringt dem Zuschauer Claude Debussys Leben und Werk anhand von Auszügen aus seinen Kompositionen, aber auch aus seinen Briefen und kritischen Schriften nahe. Außerdem zeigt die Sendung in diesem Jubiläumsjahr auch, dass Debussy beträchtlichen Einfluss auf die Avantgarde des 20. Jahrhunderts hatte und zeitgenössische Künstler bis heute prägt.

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      Sonntag, 23.09.18
      22:45 - 23:40 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.11.2018