• 08.02.2015
      20:15 Uhr
      Dmitri Schostakowitsch - Ein Mann mit vielen Gesichtern ARD-alpha
       

      Das Werk von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) ist ein Lehrstück darüber, wie man auch im stalinistischen System unter ständiger Beschimpfung als Formalist, seine schöpferische Freiheit als Künstler erhalten konnte. Filmemacher Reiner E. Moritz, der den Komponisten persönlich gekannt hat, konnte für diese Dokumentation auf seltene Interviews mit Schostakowitsch, seinem Sohn Maxim und seinem Weggefährten Rudolf Barshai zurückgreifen, die einen umfassenden Eindruck von einem Künstler erlauben, der ausschließlich in der damaligen Sowjetunion gelebt und gewirkt hat und dort abwechselnd gefeiert und verdammt wurde.

      Sonntag, 08.02.15
      20:15 - 21:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Das Werk von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) ist ein Lehrstück darüber, wie man auch im stalinistischen System unter ständiger Beschimpfung als Formalist, seine schöpferische Freiheit als Künstler erhalten konnte. Filmemacher Reiner E. Moritz, der den Komponisten persönlich gekannt hat, konnte für diese Dokumentation auf seltene Interviews mit Schostakowitsch, seinem Sohn Maxim und seinem Weggefährten Rudolf Barshai zurückgreifen, die einen umfassenden Eindruck von einem Künstler erlauben, der ausschließlich in der damaligen Sowjetunion gelebt und gewirkt hat und dort abwechselnd gefeiert und verdammt wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Kontakt Gábor Toldy

      Das Werk von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) ist ein Lehrstück darüber, wie man auch im stalinistischen System unter ständiger Beschimpfung als Formalist, seine schöpferische Freiheit als Künstler erhalten konnte. Filmemacher Reiner E. Moritz, der den Komponisten persönlich gekannt hat, konnte für diese Dokumentation auf seltene Interviews mit Schostakowitsch, seinem Sohn Maxim und seinem Weggefährten Rudolf Barshai zurückgreifen, die einen umfassenden Eindruck von einem Künstler erlauben, der ausschließlich in der damaligen Sowjetunion gelebt und gewirkt hat und dort abwechselnd gefeiert und verdammt wurde.

      Das Porträt zeigt, wie der Komponist mutig seinen Weg ging und immer wieder mit seiner Musik "das stärkste Gefühl, das der Mensch haben kann", erregte. Kompromisslos in der Sache, aber hier und da konziliant in der Form, wusste Schostakowitsch die Vorgaben des Sozialistischen Realismus geschickt zu umgehen, um das auszudrücken, was er seinen Landsleuten mitteilen wollte. Maestro Valery Gergiev gibt Einblick in die einzelnen Schaffensphasen und kommentiert wichtige Werke des Komponisten, die in Ausschnitten anklingen.

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