• 17.11.2010
      00:15 Uhr
      ... und in der Stille des Todes: Das Leben Der Pariser Friedhof Père Lachaise und sein Quartier (rbb um Mitternacht: Friedhöfe - Orte voller Leben) | rbb Fernsehen
       

      Der Film zeichnet auch ein Porträt des Quartiers, in dem der "Père Lachaise" liegt. Es ist ein Quartier der kleinen Leute, das sich heute wie viele historische Viertel von Paris im Umbruch befindet.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.11.10
      00:15 - 01:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Film zeichnet auch ein Porträt des Quartiers, in dem der "Père Lachaise" liegt. Es ist ein Quartier der kleinen Leute, das sich heute wie viele historische Viertel von Paris im Umbruch befindet.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Zustaendigkeit Evelyn Schels

      Immer mehr der historischen Bausubstanz fällt dem Abriss zum Opfer.

      Der Friedhof Père Lachaise im Nordosten von Paris gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Grabstätten berühmter Persönlichkeiten wie Frédéric Chopin, Honoré de Balzac, Edith Piaf, Simone Signoret und Yves Montand, Oscar Wilde oder Jim Morrison ziehen alljährlich Tausende von Besuchern an. Bei seiner Gründung zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag der Friedhof noch vor den Toren von Paris. Inzwischen hat ihn die Stadt längst eingeholt. Das 44 Hektar große Gelände mit seinem parkähnlichen Charakter ist heute eine wichtige grüne Lunge inmitten der Metropole.
      Für die Bewohner des Quartiers Belville ist der Père Lachaise beliebtes Naherholungsgebiet und zugleich lebendige Begegnungsstätte. Treue Besucher, die "Habitués", pflegen die historischen Grabstätten bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten. Sie sind dem morbiden Charme des Friedhofs mit seinen pompösen Grabdenkmälern und Privatkapellen verfallen.

      Die alteingessenen Bewohner, die sich neuere und teurere Wohnungen nicht leisten können, ziehen in die Banlieus. Auch eine großer Teil der kleinen Handwerksbetriebe und Werkstätten sind bereits verschwunden. Der deutsche Künstler Jochen Gerz, der seit den 1970er Jahren im 20. Arrondissement lebt, schildert "sein" Quartier als traditionelles Viertel der Immigranten, in dem der Begriff "Ausländer" an Bedeutung verloren hat.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.11.10
      00:15 - 01:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.10.2019