• 18.10.2020
      09:30 Uhr
      Wie wir uns fanden Fernsehfilm Frankreich 2019 (Claire Andrieux) | arte Mediathek
       

      Heute ist der Tag, der ihr Leben verändern wird. Nur weiß das die Anfang 40-jährige Immobilienmaklerin Claire Andrieux noch nicht, als sie mit ihrem Kleinwagen über die gewundenen, malerischen Straßen der Bretagne zu ihrem nächsten Besichtigungstermin fährt. Es geht darum, ein Haus für die Dreharbeiten einer Horrorserie zu finden, ihre Kontaktperson ist der Motivaufnahmeleiter Bruno. Und es ist genau dieser Bruno, der Claire aus ihrem gewohnten, alltäglichen Gleichgewicht bringen wird. Durch ihn muss sie sich einem lange verdrängten Trauma stellen, findet aber auch das erste Mal den Mut zu lieben.

      Sonntag, 18.10.20
      09:30 - 11:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Heute ist der Tag, der ihr Leben verändern wird. Nur weiß das die Anfang 40-jährige Immobilienmaklerin Claire Andrieux noch nicht, als sie mit ihrem Kleinwagen über die gewundenen, malerischen Straßen der Bretagne zu ihrem nächsten Besichtigungstermin fährt. Es geht darum, ein Haus für die Dreharbeiten einer Horrorserie zu finden, ihre Kontaktperson ist der Motivaufnahmeleiter Bruno. Und es ist genau dieser Bruno, der Claire aus ihrem gewohnten, alltäglichen Gleichgewicht bringen wird. Durch ihn muss sie sich einem lange verdrängten Trauma stellen, findet aber auch das erste Mal den Mut zu lieben.

       

      Claire Andrieux steht mit ihren 41 Jahren fest im Leben und hat zu allem eine klare Meinung. So auch über ihren Mitarbeiter Gwendal Lequéré, der seit drei Jahren mit ihr in der kleinen bretonischen Stadt Pleubian in dem Maklerbüro arbeitet, das sie leitet. Gwendal wird in zwei Monaten 55, er trägt Wollpullover und Krawatten mit Motiv, verträgt kein Altbier und fährt einen grauen Fiat Multipla. Alles, was Gwendal Lequéré tut oder sagt, geht Claire Andrieux auf die Nerven. Aber so sehr sie Gwendal auf Anhieb unsympathisch fand, so sehr gefiel ihr die etwas ältere Maëlle Prigent gleich beim ersten Treffen. Das war, als sie in Maëlles hübscher Bücherei einen Roman von deren Lieblingsschriftsteller bestellte. Seitdem sind die beiden Freundinnen und teilen nicht nur ihre Leidenschaft fürs Singen im Chor miteinander.

      So ist es auch Maëlle, die als Erste bemerkt, dass Claire etwas aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Doch was oder besser wer hat Claires selbst kreierten Kokon so ins Wanken gebracht? Es war ihre Begegnung mit Bruno, dem Motivaufnahmeleiter einer Horrorserien-Produktion, die Claire engagiert hat, um ein Haus mit Meerblick als Filmkulisse zu finden.

      Warum es Claire so aus der Fassung bringt, als Bruno sie nach einigen Besichtigungsterminen zum Abendessen einlädt, ist ihr zunächst genauso wenig klar wie aus welchem Grund er ihr dann nicht mehr aus dem Kopf geht. Schließlich wagt es Claire, für ihn die Bahnen ihres gewohnten Lebens zu verlassen. Doch noch hindert sie ein lange verdrängtes Trauma aus ihrer Vergangenheit, sich zu öffnen und Bruno sie wirklich lieben zu lassen.

      Für seinen dritten Langfilm hat Olivier Jahan den erzählerischen Fokus auf die Nebenfigur Claire Andrieux aus seinem vorherigen Film „Die Schlösser aus Sand“ (Originaltitel „Les Châteaux de sable“) gelegt. Erneut hat der französische Regisseur mit dem vielseitigen Drehbuchautor Diastème gearbeitet. Entstanden ist ein Werk, in dem Jeanne Rosa dieses Mal als Hauptfigur tiefe Gefühle beim Publikum hervorruft.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.10.2020