• 12.07.2018
      02:45 Uhr
      Traumstädte - Rom Film von Ute Brucker | 3sat
       

      Ute Brucker macht Rom-Sightseeing und landet in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Außerdem spricht sie mit Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus. In der Unterwelt Roms trifft sie auf fleißige Archäologen, die Schätze retten; sie begegnet Straßenkehrern in der Nacht und besucht eine Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12.07.18
      02:45 - 03:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Ute Brucker macht Rom-Sightseeing und landet in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Außerdem spricht sie mit Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus. In der Unterwelt Roms trifft sie auf fleißige Archäologen, die Schätze retten; sie begegnet Straßenkehrern in der Nacht und besucht eine Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft.

       

      Der Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste." So widerspricht Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, einer gern wiederholten Anekdote. Doch es stimmt, dass der Papst auch in Rom Wert legt auf bestimmte Begegnungen. "Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und wenn möglich mit Flüchtlingen." Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus.

      Die "ewige Stadt", diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts- und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déjà-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand.

      Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft.

      Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef einer berühmten Schuhfirma, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. "Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding", erzählt er. "Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden - aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben."

      Der Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste." So widerspricht Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, einer gern wiederholten Anekdote. Doch es stimmt, dass der Papst auch in Rom Wert legt auf bestimmte Begegnungen. "Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und wenn möglich mit Flüchtlingen." Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus. Die "ewige Stadt", diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts- und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déjà-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand. Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft. Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef einer berühmten Schuhfirma, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. "Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding", erzählt er. "Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden - aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben."

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12.07.18
      02:45 - 03:45 Uhr (60 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.09.2018