• 11.02.2018
      19:40 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Der erste Nationalpark der Welt - Yellowstone, USA | 3sat
       

      Der Yellowstone - der älteste Nationalpark auf der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Tausenden von Thermalquellen und einer nahezu unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 sicher das vielseitigste UNESCO Weltnaturerbe der USA. So vielseitig und kontrastreich wie die Landschaft ist auch das Klima. Auf 2.000 Meter Höhe sind selbst im Hochsommer die Nächte kalt. Zwischen den heißesten Tagen im Sommer und den kältesten im Winter können bis zu 70 Grad Celsius Temperaturunterschied liegen.

      Sonntag, 11.02.18
      19:40 - 20:00 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Yellowstone - der älteste Nationalpark auf der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Tausenden von Thermalquellen und einer nahezu unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 sicher das vielseitigste UNESCO Weltnaturerbe der USA. So vielseitig und kontrastreich wie die Landschaft ist auch das Klima. Auf 2.000 Meter Höhe sind selbst im Hochsommer die Nächte kalt. Zwischen den heißesten Tagen im Sommer und den kältesten im Winter können bis zu 70 Grad Celsius Temperaturunterschied liegen.

       

      Der Yellowstone der älteste Nationalpark auf der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Tausenden von Thermalquellen und einer nahezu unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 sicher das vielseitigste UNESCO Weltnaturerbe der USA.

      Die Entwicklung des Parks dokumentiert, wie sehr sich die Vorstellungen über Natur- oder Landschaftsschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung hieß es, der Park ist ausschließlich zur Wohltat und zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst gut zehn Jahre später, 1883, wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Wildtiere im Park wieder heimisch. Die Wiederaufzucht von Bisonherden und Wölfen gilt als einer der größten Erfolge der amerikanischen Naturschutzbewegung.

      Das Ziel der Parkverwaltung ist es heute, der Natur und allen Tieren im Park ihren freien Lauf zu lassen, auch den Bären, die jahrelang fast wie Haustiere gehalten wurden.

      Im Jahr 1976 verlieh die UNESCO dem Park den Status eines Internationalen Biosphären-Reservates und 1978 wurde er zum UNESCO Weltnaturerbe erhoben. Das Naturschutzgebiet liegt in drei US-Bundesstaaten, nahezu vollständig in Wyoming und zu drei Prozent in Montana und einem Prozent in Idaho. Über die Hälfte aller weltweit existierenden heißen Quellen sind im Yellowstonegebiet zu finden. Darunter brodelt ein gigantischer Vulkan, über dessen Ausbruch immer wieder spekuliert wird. Insgesamt umfasst der Park eine Fläche von fast 9.000 Quadratkilometern und besitzt mit dem Yellowstone Lake den größten Bergsee Nordamerikas. Der Park hat seinen eigenen "Grand Canyon" mit Wasserfällen, die durch die Bilder des amerikanischen Malers Thomas Moran weltbekannt geworden sind.

      So vielseitig und kontrastreich wie die Landschaft ist auch das Klima. Auf 2.000 Meter Höhe sind selbst im Hochsommer die Nächte kalt; zwischen den heißesten Tagen im Sommer und den kältesten im Winter können bis zu 70 Grad Celsius Temperaturunterschied liegen. Der Yellowstone National Park gilt als der wildeste unter den amerikanischen Parks. Und wenn es so etwas, wie ein perfektes, ein komplettes Wunderwerk der Natur gibt, dann könnte er dieser Idealvorstellung sehr nahe kommen.

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