• 10.03.2018
      20:15 Uhr
      Paris, Texas Spielfilm Deutschland / Frankreich / Großbritannien 1984 | 3sat
       

      In einem kleinen Ort in der texanischen Wüste bricht ein Mann entkräftet zusammen. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er Gedächtnis und Sprache verloren hat. Ein gewisser Walt Henderson identifiziert den Verstörten als seinen Bruder Travis, der vor vier Jahren spurlos verschwand, und nimmt ihn zu sich. Für Travis beginnt nun der langsame Prozess der Rekonvaleszenz. Wiedervereint mit seinem kleinen Sohn Hunter macht er sich auf die Suche nach seiner Frau und nach seiner Vergangenheit: Was ist vor vier Jahren geschehen?

      Samstag, 10.03.18
      20:15 - 22:35 Uhr (140 Min.)
      140 Min.

      In einem kleinen Ort in der texanischen Wüste bricht ein Mann entkräftet zusammen. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er Gedächtnis und Sprache verloren hat. Ein gewisser Walt Henderson identifiziert den Verstörten als seinen Bruder Travis, der vor vier Jahren spurlos verschwand, und nimmt ihn zu sich. Für Travis beginnt nun der langsame Prozess der Rekonvaleszenz. Wiedervereint mit seinem kleinen Sohn Hunter macht er sich auf die Suche nach seiner Frau und nach seiner Vergangenheit: Was ist vor vier Jahren geschehen?

       

      Stab und Besetzung

      Hunter Henderson Hunter Carson
      Travis Henderson Harry Dean Stanton
      Jane Henderson Nastassja Kinski
      Walt Henderson Dean Stockwell
      Dr. Ulmer Bernhard Wicki
      Anne Henderson Aurore Clément
      Regie Wim Wenders
      Schnitt Peter Przygodda
      Drehbuch Sam Shepard
      Musik Ry Cooder
      Kamera Robby Müller

      Unweit von Paris, Texas - einem fast menschenleeren Landstreifen in der texanischen Wüste, der mit der französischen Hauptstadt allenfalls den Namen gemein hat - bricht ein Mann vor Erschöpfung zusammen. Er wird sogleich in ein Krankenhaus eingeliefert. Doch der ihn behandelnde Arzt, Doktor Ulmer, muss bald feststellen, dass dem Unbekannten jede Erinnerung an seine Identität fehlt und er zusätzlich an Sprachverlust leidet. Mit Hilfe einer Visitenkarte, die er bei dem stummen Patienten findet, nimmt Ulmer Kontakt mit einem gewissen Walt Henderson auf. Dieser erkennt in dem Mann seinen älteren Bruder Travis, der vor vier Jahren plötzlich verschwunden ist. Auch von dessen Frau Jane fehlt seitdem jede Spur. Janes und Travis' gemeinsamer Sohn Hunter lebt nun bei Walt und seiner französischen Frau Anne, die den Jungen wie ihr eigenes Kind lieben. Walt reist nach Texas, um Travis zu sich zu holen. Auf der langen Autofahrt zurück nach Los Angeles, wo Walt, Anne und Hunter leben, beginnt der menschenscheue Travis seine Sprachlosigkeit langsam zu durchbrechen. Doch Walts Fragen setzt Travis immer nur Schweigen entgegen. In Los Angeles angekommen sieht Travis seinen kleinen Sohn Hunter wieder. Nach und nach gewöhnt sich der Junge an den ihm fremden Mann - bis er schließlich Travis und Walt als seine "Daddys" bezeichnet. Doch der Junge beginnt nach seiner leiblichen Mutter Jane zu fragen, und auch Travis geht sie nicht aus dem Kopf. Eines Tages brechen Travis und Hunter zu einer neuen Reise auf, um jene Frau zu suchen, die beide nicht vergessen können ...

      "Paris, Texas" wurde unter anderem 1984 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Wim Wenders' ambivalentes Verhältnis zu den Vereinigten Staaten bildet eines der wichtigsten Spannungsfelder, aus denen er seine Inspiration schöpft. Auch "Paris, Texas" ist eine vielschichtige Synthese seiner persönlichen Erfahrungen mit dem amerikanischen Kino und dem amerikanischen Traum. Das Drehbuch für "Paris, Texas" stammt von Sam Shepard, der auch das Buch für "Don't Come Knocking" (2005) geschrieben hatte, mit dem Wim Wenders zurück zum Thema der USA und dem Roadmovie fand.

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      Samstag, 10.03.18
      20:15 - 22:35 Uhr (140 Min.)
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