• 21.05.2018
      10:40 Uhr
      Panzerkreuzer Potemkin Stummfilm Russland / Deutschland 1925 / 1930 (Bronenosez Potjomkin) | 3sat
       

      Matrosen des Panzerkreuzers "Potemkin" protestieren im Juni 1905 in Odessa gegen die miserable Verpflegung an Bord. Deshalb will der Kommandant ein Exempel statuieren. Als ein Matrose getötet wird, kommt es zur offenen Rebellion.

      • Sergej Eisensteins Stummfilm-Meisterwerk in der 2004 in Österreich wiederentdeckten originalen Tonfassung der Erstaufführung.

      Montag, 21.05.18
      10:40 - 11:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Matrosen des Panzerkreuzers "Potemkin" protestieren im Juni 1905 in Odessa gegen die miserable Verpflegung an Bord. Deshalb will der Kommandant ein Exempel statuieren. Als ein Matrose getötet wird, kommt es zur offenen Rebellion.

      • Sergej Eisensteins Stummfilm-Meisterwerk in der 2004 in Österreich wiederentdeckten originalen Tonfassung der Erstaufführung.

       

      Stab und Besetzung

      Giljarowski Grigori Alexandrow
      Kommandant Golikow Wladimir Barski
      Grigori Wakulintschuk Alexander Antonow
      Regie Sergej Eisenstein

      Sergej Eisenstein hatte 1925 vom Staat den Auftrag bekommen, einen Film zum Andenken an die erste, gescheiterte Revolution von 1905 zu machen und wählte eine kleine Episode aus diesem Geschehen - die Meuterei auf einem Panzerkreuzer der Schwarzmeerflotte.

      Mit Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin", der 1958 anlässlich der Brüsseler Weltausstellung von einer internationalen Jury an die Spitze der "12 besten Filme aller Zeiten" gesetzt wurde, begann die sowjetische Filmkunst. Sein Film ist weit mehr als ein Opus über den Sieg des Sozialismus; er setzte mit seinen stilistischen Innovationen und seiner Montagetechnik neue Maßstäbe für das Weltkino.

      Zum weltweiten Erfolg des Films hat die Musik von Edmund Meisel beigetragen, die ursprünglich für die deutsche Erstaufführung des Films in Berlin geschrieben wurde und 1926 in direkter Zusammenarbeit mit Eisenstein entstanden ist. Mit dieser Musikvertonung lernte die Welt den Film kennen, denn Meisel dirigierte sie persönlich in zahlreichen Städten.

      1930, mit Beginn der Tonfilmzeit, ließ Meisel die Musik auf Schallplatte pressen, damit sie den Film auch ohne live spielendes Orchester begleiten konnte. Gleichzeitig nutzte er die Aufnahmen, um aus dem Stummfilm einen vollwertigen Tonfilm zu machen, und experimentierte mit Geräuschen und Sprechpassagen. In diesem Sinne kann es als filmhistorische Sensation gelten, dass die komplette Tonspur des Films auf Nadeltonplatten im Technischen Museum Wien wiederentdeckt wurde. Damit ist es nach über 75 Jahren wieder möglich, die Komposition und Orchestrierung der Filmmusik so zu hören, wie sie ursprünglich gedacht war.

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      Montag, 21.05.18
      10:40 - 11:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.11.2018