• 02.05.2018
      12:00 Uhr
      Nadia. Auf der Suche nach dem ziemlich besten Leben 3sat
       

      Nadia, in München geboren, hat als Ausdruck ihres Glaubens jahrelang ihre Haare mit einem Kopftuch bedeckt. Sie hat das kleine Stück Stoff als eigenständige und feministische Muslimin immer vehement und kampflustig verteidigt. Doch als sie ihren zweiten Sohn Elias erwartete, legte sie das Kopftuch ab. Nadia durchlebte eine Risikoschwangerschaft und hatte keine Kraft mehr, dem Druck von außen gegen sie als Kopftuchtragende, alleinerziehende Mutter standzuhalten. Der Film begleitet Nadia auf ihrer Suche nach dem ziemlich besten Leben für sich und ihre beiden Söhne.

      Mittwoch, 02.05.18
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Nadia, in München geboren, hat als Ausdruck ihres Glaubens jahrelang ihre Haare mit einem Kopftuch bedeckt. Sie hat das kleine Stück Stoff als eigenständige und feministische Muslimin immer vehement und kampflustig verteidigt. Doch als sie ihren zweiten Sohn Elias erwartete, legte sie das Kopftuch ab. Nadia durchlebte eine Risikoschwangerschaft und hatte keine Kraft mehr, dem Druck von außen gegen sie als Kopftuchtragende, alleinerziehende Mutter standzuhalten. Der Film begleitet Nadia auf ihrer Suche nach dem ziemlich besten Leben für sich und ihre beiden Söhne.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Jutta Neupert

      Nadia, in München geboren, hat als Ausdruck ihres Glaubens jahrelang ihre Haare mit einem Kopftuch bedeckt. Sie hat das kleine Stück Stoff als eigenständige und feministische Muslimin immer vehement und kampflustig verteidigt. Doch als sie ihren zweiten Sohn Elias erwartete, legte sie das Kopftuch ab. Nadia durchlebte eine Risikoschwangerschaft und hatte keine Kraft mehr, dem Druck von außen gegen sie als Kopftuchtragende, alleinerziehende Mutter standzuhalten. Der Film begleitet Nadia auf ihrer Suche nach dem ziemlich besten Leben für sich und ihre beiden Söhne. Es ist eine offenherzige und aufrichtige Suche einer mutigen und humorvollen Frau. Nadia muss ihre Familie allein ernähren. Obgleich sie inzwischen Arbeit in einer Bundesbehörde gefunden hat und ihren Job sehr mag, plagt sie ein schlechtes Gewissen, zu wenig Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Alleinerziehende Mutter, berufstätig und gläubige Muslimin - Nadias Alltag ist oft voller Spannungen. Dabei vermisst sie ihr Kopftuch. In ihr früheres Leben als öffentlich erkennbare Muslimin will sie aber nicht mehr zurückkehren. Denn sie hat Ablehnung und Diskriminierung erfahren und das kostet sie zu viel Energie - Kraft, die sie dringend braucht zur Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen. Also passt sie sich der vermeintlichen "Leitkultur" an, auch wenn es ihr weh tut.

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