• 21.07.2018
      19:20 Uhr
      Marina Abramovic - vom Schmerz zur Freiheit Film von Nicolette Feiler-Thull und Kerstin Edinger | 3sat Tipp
       

      Marina Abramovic gilt als "Mutter der Performance". Seit über 50 Jahren stellt sie die Kunstwelt auf den Kopf. 3sat trifft sie anlässlich ihrer Retrospektive in der Bundeskunsthalle Bonn. 2010 wurde Marina Abramovic mit ihrer dreimonatigen Schweige- und Sitz-Performance "The Artist Is Present" endgültig zur Celebrity. Heute, mit 71 Jahren, ist sie immer noch aktiv. Für den Film nimmt sie den Zuschauer mit in ihr künstlerisches Universum.

      Samstag, 21.07.18
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Marina Abramovic gilt als "Mutter der Performance". Seit über 50 Jahren stellt sie die Kunstwelt auf den Kopf. 3sat trifft sie anlässlich ihrer Retrospektive in der Bundeskunsthalle Bonn. 2010 wurde Marina Abramovic mit ihrer dreimonatigen Schweige- und Sitz-Performance "The Artist Is Present" endgültig zur Celebrity. Heute, mit 71 Jahren, ist sie immer noch aktiv. Für den Film nimmt sie den Zuschauer mit in ihr künstlerisches Universum.

       

      Marina Abramovic gilt als "Mutter der Performance". Seit über 50 Jahren stellt sie die Kunstwelt auf den Kopf. 3sat trifft sie anlässlich ihrer Retrospektive in der Bundeskunsthalle Bonn. 2010 wurde Marina Abramovic mit ihrer dreimonatigen Schweige- und Sitz-Performance "The Artist Is Present" endgültig zur Celebrity. Heute, mit 71 Jahren, ist sie immer noch aktiv. Für den Film nimmt sie den Zuschauer mit in ihr künstlerisches Universum.

      Marina Abramovic schuf eine neue Kunstform. Durch Schmerz hindurch zur Kunst - mit ihren spektakulären Performances polarisierte Abramovic wie kaum eine andere Künstlerin. Ihre frühen, in den 1960er- und 1970er-Jahren entstandenen Arbeiten, zeigen bis heute, wie sehr sie mit ihrem eigenen Körper die Grenzen und Tabus durchbrach. So lag Abramovic in einer ihrer spektakulären Performances von 1974, "Rhythm 5", bis zur Ohnmacht in einem brennenden fünfzackigen Stern. Später ließ sie ihren Liebhaber Ulay einen vergifteten Pfeil auf ihr Herz richten, in einem prekären Balanceakt, dessen Scheitern ihren Tod hätte bedeuten können. Es hätte Abramovic wie vielen Avantgarde-Künstlern gehen können, über die man sagt: Das Frühwerk, ja, aber dann ... Doch das gilt nicht für Marina Abramovic. Noch mit Ende 50 gab sie ihrer Karriere einen neuen Schub. Sie zog von Europa nach New York und sorgte dafür, dass Institutionen wie das Museum of Modern Art die Performancekunst als ernsthaftes Genre anerkannten.

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      Samstag, 21.07.18
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.07.2018