• 10.05.2018
      08:55 Uhr
      Maria Theresia - Majestät und Mutter Dokumentation Österreich / Deutschland / Frankreich 2017 | 3sat
       

      Sie war Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen und Mutter von 16 Kindern: Maria Theresia aus dem Hause Habsburg. ARTE porträtiert die einzige Frau auf Habsburgs Thron zwischen dynastischem Pflichtbewusstsein und mütterlicher Liebe. Die Dokumentation „Maria Theresia - Majestät und Mutter“ schildert die Meilensteine ihrer Regentschaft und gibt Einblicke in ihr Privatleben. 80 bisher zum Teil unveröffentlichte Briefe Maria Theresias an ihre Hofdame Sophie Enzenberg zeigen die Habsburgerin von einer bisher unbekannten Seite: sensibel, verletzlich, einsam.

      Donnerstag, 10.05.18
      08:55 - 09:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Sie war Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen und Mutter von 16 Kindern: Maria Theresia aus dem Hause Habsburg. ARTE porträtiert die einzige Frau auf Habsburgs Thron zwischen dynastischem Pflichtbewusstsein und mütterlicher Liebe. Die Dokumentation „Maria Theresia - Majestät und Mutter“ schildert die Meilensteine ihrer Regentschaft und gibt Einblicke in ihr Privatleben. 80 bisher zum Teil unveröffentlichte Briefe Maria Theresias an ihre Hofdame Sophie Enzenberg zeigen die Habsburgerin von einer bisher unbekannten Seite: sensibel, verletzlich, einsam.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Monika Czernin

      Maria Theresia von Österreich war absolutistische Herrscherin, liebende Ehefrau und Mutter von 16 Kindern. Zu ihrem 300. Geburtstag zeichnet ARTE mit „Maria Theresia - Majestät und Mutter“ ein Porträt der Habsburgerin zwischen dynastischem Pflichtbewusstsein und mütterlicher Liebe. Die Regentschaft von Maria Theresia gestaltet sich zunächst schwierig, denn die herrschenden Männer Europas akzeptieren keine Frau auf Habsburgs Thron.

      Doch im Erbfolgekrieg setzt sich die junge Frau gegen die Übermacht der Feinde durch und sichert ihre Macht. Einzig Schlesien bleibt verloren; ein Verlust, den die machtbewusste Kaiserin nicht hinnehmen will. Deshalb beschließt sie, die jahrhundertelange Feindschaft mit Frankreich um die Vorherrschaft in Europa zu beenden. Es kommt zur Umkehr der europäischen Allianzen und zum Siebenjährigen Krieg.

      Mit einer Reihe von Hochzeiten zwischen Habsburgern und Bourbonen versucht sie schließlich ihre Außenpolitik zu festigen. Den Höhe- und Endpunkt bildet dabei die Vermählung von Marie Antoinette mit dem späteren Ludwig XVI. von Frankreich.

      Begleitet von Experten wie der Philosophin und Feministin Elisabeth Badinter, der Historikerin Renate Zedinger und Maria Theresias Nachfahrin Walburga Habsburg Douglas schildert die Dokumentation das Leben der Fürstin und gibt Einblick in einen einzigartigen Briefwechsel zwischen der Herrscherin und ihrer Hofdame, der über 27 Jahre anhielt. 80 zum Teil unveröffentlichte Briefe zeigen Maria Theresia in neuem Licht: verletzlich, sensibel und einsam. Reenactment-Szenen lassen dabei die emotionalen Höhepunkte der Geschichte lebendig werden.

      Die Regisseurin Monika Czernin widmete sich dem Briefwechsel zwischen Maria Theresia und ihrer Zofe außerdem in dem Buch „Maria Theresia - Liebet mich immer: Briefe an ihre engste Freundin“, das sie gemeinsam mit Jean-Pierre Lavandier geschrieben hat.

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