• 17.09.2022
      20:15 Uhr
      Last Night of the Proms 2021 Aufzeichnung aus der Royal Albert Hall, September 2021 | 3sat
       

      Nach einer "Last Night" ohne Zuhörerschaft in der Royal Albert Hall im Corona-Sommer 2020, fand am 11. September 2021 das legendäre Abschlusskonzert "Last Night of the Proms" wieder vor Publikum in London statt. Mit Fahnen, nationalem Pathos, aber auch vielen Europasymbolen. Der Finne Sakari Oramo dirigierte das BBC Symphony Orchestra und die BBC Singers.

      Samstag, 17.09.22
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

      Nach einer "Last Night" ohne Zuhörerschaft in der Royal Albert Hall im Corona-Sommer 2020, fand am 11. September 2021 das legendäre Abschlusskonzert "Last Night of the Proms" wieder vor Publikum in London statt. Mit Fahnen, nationalem Pathos, aber auch vielen Europasymbolen. Der Finne Sakari Oramo dirigierte das BBC Symphony Orchestra und die BBC Singers.

       

      Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. wurde die diesjährige "Last Night of the Proms" abgesagt. 3sat wiederholt daher das Konzert "Last Night of the Proms" auf dem Jahr 2021.

      Bei der "Last Night of the Proms 2021" wurden Tenor Stuart Skelton und Akkordeon-Virtuosin Ksenija Sidorova vom BBC Symphony Orchestra begleitet. Musikalischer Leiter war Sakari Oramo, finnischer Chefdirigent des BBC Symphony Orchestra.

      Mit dabei waren internationale Solo-Stars, die BBC Singers und – nach einer Corona-Zwangspause – endlich wieder Publikum.

      Auf der Bühne der Royal Albert Hall in London stand einer der meistgefragten Helden-Tenöre der Welt auf der Bühne: Der Australier Stuart Skelton verkörpert von Sydney über München bis Paris fast alle bedeutenden Männerrollen von Richard Wagner. Er wird jedoch gleichermaßen für seine Musikalität, den schönen Ton und seine dramatischen Figurenzeichnungen bei Gustav Mahler, Richard Strauss und Camille Saint-Saëns gefeiert.

      Zu Skelton stieß Ksenija Sidorova aus Lettland, die Akkordeon-Sensation schlechthin. Sie ließen Astor Piazzolla hochleben. Der argentinische Tango-Revolutionär hätte 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Für seine komplexen und packenden Kompositionen ist Sidorova die ideale Solistin. "The Observer" lobt ihre atemberaubende Virtuosität, und für den "Guardian" sprühen bei ihr einfach die Funken. Viel englisches Lob, denn sie hat an der Royal Academy of Music mit Auszeichnung studiert.

      Eröffnet wurde das Konzert mit Musik aus dem Jahr 1932, dem "Jiba Dance" aus der 1. Sinfonie von Florence Price. Sie war die erste schwarze US-Amerikanerin, die als Komponistin für Klassische Musik bekannt wurde und gilt bis heute als großes Vorbild.

      Der Abschluss der "Proms"-Konzerte wurde von englischen Mitsing-Klassikern gekrönt: vom traditionellen "Auld lang Syne" über Edward Elgars "Pomp and Circumstance" bis hin zu Henry Woods Seefahrer-Orchesterwerk "Fantasia on British Sea-Songs" – mit echten Ritualen für das Publikum.

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