• 22.03.2018
      19:20 Uhr
      Kulturzeit Moderation: Nina Mavis Brummer | 3sat
       

      Themen:

      • Was erwarten Künstler von Monika Grütters? Wir sprechen mit Monika Grütters über ihre Kulturpolitik.
      • Die deutsche Stewardess und Rios toter Treppenkünstler - Eine deutsche Stewardess fliegt in den letzten fünf Jahren fast 50 Mal nach Rio de Janeiro, um ein Mausoleum für den Künstler Jorge Selarón zu bauen. Er ist der Erschaffer der "Escadaria Selarón".
      • Stadt ohne Juden - Die Originalfassung des Stummfilms war jahrzehntelang verschollen, bis zu einem Zufallsfund auf einem Pariser Flohmarkt.
      • 50 Jahre Kubrick im Filmmuseum Frankfurt
      • Wie weiblich war die Revolte? 68 und die Frauen

      Donnerstag, 22.03.18
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen:

      • Was erwarten Künstler von Monika Grütters? Wir sprechen mit Monika Grütters über ihre Kulturpolitik.
      • Die deutsche Stewardess und Rios toter Treppenkünstler - Eine deutsche Stewardess fliegt in den letzten fünf Jahren fast 50 Mal nach Rio de Janeiro, um ein Mausoleum für den Künstler Jorge Selarón zu bauen. Er ist der Erschaffer der "Escadaria Selarón".
      • Stadt ohne Juden - Die Originalfassung des Stummfilms war jahrzehntelang verschollen, bis zu einem Zufallsfund auf einem Pariser Flohmarkt.
      • 50 Jahre Kubrick im Filmmuseum Frankfurt
      • Wie weiblich war die Revolte? 68 und die Frauen

       
      • Was erwarten Künstler von Monika Grütters?

      Monika Grütters (CDU) ist die neue alte Kulturstaatsministerin. Viel Zeit hat sie nicht, um die Erwartungen der Kulturschaffenden zu erfüllen: Nur dreieinhalb Jahre bleiben ihr nach der langwierigen Regierungsbildung noch, um alle Punkte auf ihrer Agenda umzusetzen. Wir haben Künstler und Kulturschaffende gefragt, was sie von der Kulturstaatsministerin erwarten. Und wir sprechen mit Monika Grütters über ihre Kulturpolitik.

      • Die deutsche Stewardess und Rios toter Treppenkünstler

      Es ist eine fast unglaubliche Geschichte: Eine deutsche Stewardess fliegt in den letzten fünf Jahren fast 50 Mal nach Rio de Janeiro, um ein Mausoleum für den Künstler Jorge Selarón zu bauen. Er ist der Erschaffer der "Escadaria Selarón", einer der berühmtesten Treppen der Welt, gestaltet aus mehr als 2000 bunten Keramikkacheln. Selarón wurde 2013 erschossen. Als sich niemand für sein Grab zuständig fühlt, ergreift Maren Gelsman die Initiative. In ihrem Reisegepäck bringt sie Hunderte von Kacheln und anderes Baumaterial nach Rio und baut ihrem Idol auf dem Zentralfriedhof ein faszinierendes Mausoleum, das von dessen Treppenkunst inspiriert ist. Die farbenfrohe Grabstätte ist so gut wie fertig.

      • Stadt ohne Juden

      Im Jahr 1922, gut ein Jahrzehnt, bevor Adolf Hitler in Deutschland an die Macht gekommen ist, hat der Wiener Journalist Hugo Bettauer in seinem Roman "Stadt ohne Juden" beschrieben, wie die gesamte jüdische Bevölkerung einer Stadt verjagt und vertrieben wird. Es war eine geradezu unheimliche Prophezeiung der späteren Nazi-Verbrechen, allerdings ohne die millionenfachen Morde, die sich nicht einmal ein Romanautor ausdenken konnte. Zwei Jahre später wurde "Stadt ohne Juden" verfilmt und der Autor Hugo Bettauer von einem Nazi ermordet. Die Originalfassung des Stummfilms war jahrzehntelang verschollen, bis zu einem Zufallsfund auf einem Pariser Flohmarkt. Das Wiener Film-Archiv Austria hat das Werk nun aufwändig restauriert.

      • 50 Jahre Kubrick im Filmmuseum Frankfurt

      Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" war eine filmische Revolution. Nicht nur für das Genrekino, sondern auch für das Kino kommender Generationen. Das erste Mal bewegte sich Mainstream in philosophischem Kontext. Der filmische Meilenstein wird 2018 50 Jahre alt. Dem Film zu Ehren hat am 21. März im Frankfurter Filmmuseum eine große Ausstellung eröffnet. Neue Direktorin des Filmmuseums ist die Amerikanerin Ellen Harrington, vorige Programmdirektorin der die Oscars vergebenden Academy of Motions Pictures Arts and Sciences. Wir sind mit ihr zusammen durch die Ausstellung gegangen.

      • Wie weiblich war die Revolte? 68 und die Frauen

      Die Legendenbildung erzählt 1968 als Aufstand von Männern wie Rudi Dutschke oder Daniel Cohn-Bendit. Und die Frauen? Historikerin Christina von Hodenberg füllt diese Leerstelle und zeigt: 1968 war auch weiblich. Auch innerhalb der 68er lag die Gleichberechtigung im Argen. Lange seien die Frauen nur als die Bräute der Revoluzzer wahrgenommen worden, so von Hodenberg. Sie tippten die Flugblätter und kochten den Kaffee, bis sie merkten, dass da etwas nicht stimmt. In ihrem Buch schreibt die Professorin für Europäische Geschichte an der Queen Mary University in London eine etwas andere Gesellschaftsgeschichte der Revolte von 1968.

      Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

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      Donnerstag, 22.03.18
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.04.2018