• 03.03.2018
      09:05 Uhr
      Kulturplatz Das Kulturmagazin des Schweizer Fernsehens | 3sat
       

      Themen:

      • Susi Wyss – das wilde Leben nach der sexuellen Revolution
      • «Seitentriebe» – eine SRF-Serie zur weiblichen Selbstbestimmung
      • Grenzen setzen beim Sex – das neue Tabu
      • Die Klitoris – die grosse Unbekannte

      Samstag, 03.03.18
      09:05 - 09:35 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen:

      • Susi Wyss – das wilde Leben nach der sexuellen Revolution
      • «Seitentriebe» – eine SRF-Serie zur weiblichen Selbstbestimmung
      • Grenzen setzen beim Sex – das neue Tabu
      • Die Klitoris – die grosse Unbekannte

       
      • Susi Wyss – das wilde Leben nach der sexuellen Revolution

      Ihren ersten Orgasmus habe sie dank einer lesbischen Freundin gehabt, sagt die heute 80-jährige Susi Wyss. Damit war ihr sexueller Hunger geweckt. Seither sind Jahrzehnte voller Abenteuer in Paris dazugekommen. Die Schweizerin wurde die Muse von Salvador Dalí und die Geliebte von David Bowie und Iggy Pop. Sie erlebte die sexuelle Revolution Ende der 60er-Jahre und arbeitete zwischenzeitlich gar als Callgirl. Bald erscheint ihre Autobiografie «Guess Who Is the Happiest Girl in Town». Schon vorher spricht Wyss im «Kulturplatz» über ihr wildes (Sex-)Leben und den ihr eigenen Umgang mit Männern.

      • «Seitentriebe» – eine SRF-Serie zur weiblichen Selbstbestimmung

      Viele Paare fürchten sich vor ihr - und können sie trotzdem nicht vermeiden: die einschläfernde Routine nach der anfänglichen Verliebtheit. Sie verändert Beziehung und Sexualleben. Davon handelt die neue SRF-Serie «Seitentriebe» von Güzin Kar. Indem sie Frauen zeigt, die ganz unterschiedlich mit dieser Herausforderung umgehen, thematisiert sie auch die weibliche Selbstbestimmung. Im Gespräch mit Eva Wannenmacher vertieft die Drehbuchautorin und Regisseurin diesen Aspekt und äussert sich zu aktuellen Fragen im Zuge der #MeToo-Debatte, etwa zur Gefahr des Machtmissbrauchs am Set.

      • Grenzen setzen beim Sex – das neue Tabu

      Die moderne Frau tindert, schaut Pornos und greift zum Sexspielzeug. Doch diese freie Sexualität ist nicht zwingend eine selbstbestimmte. Das sagt Psychologin Sandra Konrad. Ihres Erachtens orientiert sich die weibliche Sexualität weiterhin an männlichen Vorstellungen. Geändert habe sich bloss die Deutung dieser Haltung: Die Frau interpretiere sie nicht als Fremdbeherrschung. Stattdessen glaube sie, darin Selbstermächtigung zu erkennen: «Ich mache, was er will, weil ich es will.» Grenzen zu setzen, wird so zum neuen Tabu - mit gefährlichen Folgen in unserer sexualisierten Gesellschaft.

      • Die Klitoris – die grosse Unbekannte

      Sie steht in ihrer Grösse und Potenz dem Penis in nichts nach. Trotzdem wurde die Klitoris über Jahrhunderte ignoriert, missbilligt, verstümmelt - und falsch dargestellt. Noch heute gibt es Lehrmittel, die das weibliche Geschlecht im Vergleich zum männlichen mangelhaft abbilden. Dies hat viel mit männlicher Deutungshoheit und Macht zu tun - und führt zu zweifelhaften Annahmen, etwa beim weiblichen Orgasmus. Daran stösst sich ausgerechnet ein Mann: Daniel Haag-Wackernagel. Der Basler Biologe arbeitet an einem Aufklärungsbuch, das den aktuellsten Erkenntnissen entspricht.

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