• 10.08.2018
      19:30 Uhr
      Kampf um Bears Ears Film von Steffanie Riess | 3sat
       

      Für die Navajo und vier weitere Indianerstämme ist das Schutzgebiet "Bears Ears" im Südosten Utahs eine heilige Stätte. Doch ist das erkämpfte Mitspracherecht über die Nutzung akut bedroht. Denn kaum war Donald Trump Präsident, beschnitt er das von Barack Obama eingerichtete "National Monument" um 85 Prozent. Die weißen Rancher der Gegend hatten Angst um ihr Weideland, außerdem haben die Energiekonzerne ein Auge auf die reichen Uranvorkommen geworfen."Bears Ears" umfasst mit 5470 Quadratkilometern ungefähr die doppelte Größe des Saarlands.

      Freitag, 10.08.18
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Für die Navajo und vier weitere Indianerstämme ist das Schutzgebiet "Bears Ears" im Südosten Utahs eine heilige Stätte. Doch ist das erkämpfte Mitspracherecht über die Nutzung akut bedroht. Denn kaum war Donald Trump Präsident, beschnitt er das von Barack Obama eingerichtete "National Monument" um 85 Prozent. Die weißen Rancher der Gegend hatten Angst um ihr Weideland, außerdem haben die Energiekonzerne ein Auge auf die reichen Uranvorkommen geworfen."Bears Ears" umfasst mit 5470 Quadratkilometern ungefähr die doppelte Größe des Saarlands.

       

      Für die Navajo und vier weitere Indianerstämme ist das Schutzgebiet "Bears Ears" im Südosten Utahs eine heilige Stätte. Doch ist das erkämpfte Mitspracherecht über die Nutzung akut bedroht. Denn kaum war Donald Trump Präsident, beschnitt er das von Barack Obama eingerichtete "National Monument" um 85 Prozent. Die weißen Rancher der Gegend hatten Angst um ihr Weideland, außerdem haben die Energiekonzerne ein Auge auf die reichen Uranvorkommen geworfen."Bears Ears" umfasst mit 5470 Quadratkilometern ungefähr die doppelte Größe des Saarlands.

      Vor Jahrzehnten wurde bereits schon einmal in der Region Uran abgebaut - mit verheerenden Folgen für Natur und Bevölkerung. Krebs und Nierenversagen rafften zahlreiche Navajo dahin, auch heute noch hat ein Viertel der Navajo erhöhte Uranwerte und damit verbundene gesundheitliche Probleme. Keiner warnte sie vor der Gefahr. Außerdem verseuchten die Minen das Grundwasser. Bis heute haben viele Navajo keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, trinken Tag ein, Tag aus, giftiges Wasser.

      Die Region ist immer noch zersetzt von über 500 alten Uranminen, die nie gesäubert wurden und weiter die Umwelt verseuchen. Jetzt besteht die Gefahr, dass die Geschichte sich erneut wiederholt, denn seit der Ankunft der weißen Siedler in Amerikas Westen wurden die "Native Americans" permanent verfolgt und unterdrückt. So lebt der uralte Konflikt - Cowboys gegen Indianer - ungebrochen weiter.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.09.2018