• 22.04.2018
      11:30 Uhr
      Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem Aufzeichnung, St. Petri Dom Bremen | 3sat
       

      Brahms "Deutsches Requiem" ist ein Werk für die Lebenden. Nicht das Seelenheil der Verstorbenen ist sein Anliegen, sondern Trost für die Hinterbliebenen.

      150 Jahre nach der Uraufführung kehrt das "Deutsche Requiem" 2018 in den Bremer Dom zurück - mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi, dem Lettischen Staatschor sowie Valentina Farcas und Matthias Goerne in den Solopartien.

      Sonntag, 22.04.18
      11:30 - 12:40 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV

      Brahms "Deutsches Requiem" ist ein Werk für die Lebenden. Nicht das Seelenheil der Verstorbenen ist sein Anliegen, sondern Trost für die Hinterbliebenen.

      150 Jahre nach der Uraufführung kehrt das "Deutsche Requiem" 2018 in den Bremer Dom zurück - mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi, dem Lettischen Staatschor sowie Valentina Farcas und Matthias Goerne in den Solopartien.

       

      Brahms "Deutsches Requiem" ist ein Werk für die Lebenden. Nicht das Seelenheil der Verstorbenen ist sein Anliegen, sondern Trost für die Hinterbliebenen.

      150 Jahre nach der Uraufführung kehrt das "Deutsche Requiem" 2018 in den Bremer Dom zurück - mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi, dem Lettischen Staatschor sowie Valentina Farcas und Matthias Goerne in den Solopartien.

      Wie viele andere Werke Brahms entstand das "Deutsche Requiem" in mehreren Etappen und über einen großen Zeitraum hinweg. Nach langwierigen Vorarbeiten wurden 1861 erste Teile schriftlich fixiert. Doch es dauerte noch sieben Jahre, bis am Karfreitag 1868 erstmals die vollständige Fassung im St. Petri Dom in Bremen erklang. Die Uraufführung wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Sie war ein großer Erfolg und bedeutete einen entscheidenden Wendepunkt in Brahms Karriere. Vorher eher als Klaviervirtuose wahrgenommen, wurde er jetzt schnell als Komponist bekannt.

      Brahms' sehr eigenständige, gewissermaßen "evangelische" Auffassung der lateinischen Totenmesse, die Adressierung des "Deutschen Requiems" an die Trauernden, ist wohl auch durch eigene Erfahrungen, etwa beim Tode Robert Schumanns, begründet.

      Aufzeichnung, St. Petri Dom Bremen; Mit Valentina Farcas (Sopran), Matthias Goerne (Bariton) und Koris Latvija; Erstausstrahlung

      Konzert

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