• 30.03.2018
      09:10 Uhr
      Johann Sebastian Bach: Johannespassion 3sat
       

      Unter seinem Künstlerischen Leiter Peter Dijkstra eröffnete der Chor des Bayerischen Rundfunks die Internationale Orgelwoche Nürnberg 2015 in St. Lorenz. Gemeinsam mit dem Originalklang-Orchester Concerto Köln präsentierte der Chor die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in einer ganz besonderen Licht-, Raum- und Klang-Inszenierung.

      Freitag, 30.03.18
      09:10 - 11:05 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Dolby HD-TV

      Unter seinem Künstlerischen Leiter Peter Dijkstra eröffnete der Chor des Bayerischen Rundfunks die Internationale Orgelwoche Nürnberg 2015 in St. Lorenz. Gemeinsam mit dem Originalklang-Orchester Concerto Köln präsentierte der Chor die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in einer ganz besonderen Licht-, Raum- und Klang-Inszenierung.

       

      Unter seinem Künstlerischen Leiter Peter Dijkstra eröffnete der Chor des Bayerischen Rundfunks die Internationale Orgelwoche Nürnberg 2015 in St. Lorenz. Gemeinsam mit dem Originalklang-Orchester Concerto Köln präsentierte der Chor die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in einer ganz besonderen Licht-, Raum- und Klang-Inszenierung.

      Der Raum der hochgotischen Basilika kommt bei der Aufführung in ganz besonderem Maße zur Geltung: Durch die Konzertaufstellung - Chor und Orchester in der Mitte der Kirche, Solisten im Sitzplatzbereich des Publikums, also der "Gemeinde" - sowie durch die Ausleuchtung der Kirche wird der geistlich-spirituelle Gehalt der Bach-Passion auch optisch auf neue und fesselnde Weise erzählt. Eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung spielt die veränderte Rolle des Publikums, in dessen Mitte sich die Solisten bewegen und agieren. Das ergreifende Drama um die Gefangennahme Jesu, das Verhör durch Pilatus, die Kreuzigung und schließlich die Grablegung erhält auf diese Weise eine neue darstellerische Dimension.

      Neben der Matthäuspassion ist die Johannespassion als einzige Passion von Johann Sebastian Bach vollständig erhalten. Mit dieser Inszenierung wurde ein neuer Weg beschritten, die Direktheit des Werks, wie sie auch in den aufwühlenden Volksszenen (Turbae-Chören) immer wieder ihre Höhepunkte findet, in Klang und Raum sinnlich erfahrbar zu machen.

      Solisten: Christina Landshamer (Sopran) Anke Vondung (Alt) Tilman Lichdi (Tenor) Maximilian Schmitt (Evangelist/Tenor) Tareq Nazmi (Christus/Bass)

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